Mosel-Radweg: Der große Guide für die 10 schönsten Etappen von Perl bis Koblenz
Plane deine Tour auf dem Mosel-Radweg mit Upway. Alle 10 Etappen, Sehenswürdigkeiten, Tipps und die schönsten Teilstrecken im Überblick.
Kaum ein deutscher Radweg verbindet Natur, Kultur und Genuss so eindrucksvoll wie der Mosel-Radweg. Auf rund 248 Kilometern folgt die Strecke dem Verlauf der Mosel von Perl an der deutsch-französisch-luxemburgischen Grenze bis zum Deutschen Eck in Koblenz. Unterwegs erwarten dich steile Weinberge, historische Römerstätten, mittelalterliche Burgen, malerische Fachwerkorte und einige der bekanntesten Weinlagen Deutschlands.
Der Mosel-Radweg gilt als einer der familienfreundlichsten Fernradwege Deutschlands. Die Strecke verläuft überwiegend flach entlang des Flusses und ist hervorragend ausgeschildert. Gleichzeitig bietet jede Etappe eigene landschaftliche und kulturelle Höhepunkte, sodass auch erfahrene Tourenradler und E-Bike-Fahrer auf ihre Kosten kommen.
Der Mosel-Radweg auf einen Blick
| Länge | ca. 248 Kilometer |
| Start | Perl |
| Ziel | Koblenz |
| Etappen | 10 |
| Schwierigkeitsgrad | Leicht bis moderat |
| Beste Reisezeit | April bis Oktober |
| Geeignet für | Tourenrad, Trekkingrad, Gravelbike |
Etappe 1: Von Perl nach Nittel (ca. 25 km)
Die erste Etappe beginnt in Perl unmittelbar an der Grenze zu Frankreich und Luxemburg. Bereits die ersten Kilometer zeigen, warum die Obermosel landschaftlich eine Besonderheit darstellt. Anders als in den späteren Rieslingregionen prägen hier Muschelkalkböden die Landschaft. Deshalb werden entlang der Obermosel vor allem Burgunderweine angebaut.
Der Radweg führt durch eine offene Flusslandschaft mit weiten Blicken auf die luxemburgische Seite der Mosel. Zwischen Besch und Nennig wartet mit der Pferdemosel eines der bedeutendsten Naturschutzgebiete der Region. Seltene Vogelarten nutzen die Altarme der Mosel als Brut- und Rastgebiet.
Ein lohnender Zwischenstopp ist Nennig. Hier befindet sich eines der größten und besterhaltenen römischen Mosaike nördlich der Alpen. Das mehr als 1.600 Jahre alte Kunstwerk vermittelt einen eindrucksvollen Eindruck vom Wohlstand der römischen Oberschicht an der Mosel.
In Nittel endet die erste Etappe inmitten von Weinbergen und zahlreichen Straußwirtschaften.
Etappe 2: Von Nittel nach Trier (ca. 25 km)
Die zweite Etappe bringt dich nach Trier, Deutschlands älteste Stadt. Zunächst folgt der Radweg weiterhin dem Fluss durch kleine Weinorte wie Wellen und Temmels. In Oberbillig verbindet eine Fähre Deutschland mit Luxemburg.
Kurz vor Trier erreichst du Konz. Hier mündet die Saar in die Mosel. Schon die Römer erkannten die strategische Bedeutung dieses Ortes. Noch heute lassen sich die Überreste einer römischen Villa besichtigen.
Der Höhepunkt der Etappe ist jedoch Trier. Die Stadt wurde bereits vor über 2.000 Jahren als Augusta Treverorum gegründet und war zeitweise eine der bedeutendsten Städte des Römischen Reiches.
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Trier
| Porta Nigra | Wahrzeichen Triers |
| Kaiserthermen | Römische Badeanlage |
| Amphitheater | Gladiatorenkämpfe und Veranstaltungen |
| Konstantinbasilika | Größter erhaltener Thronsaal der Antike |
| Dom St. Peter | Älteste Bischofskirche Deutschlands |
Alle diese Bauwerke gehören zum UNESCO-Welterbe.
Etappe 3: Von Trier nach Mehring (ca. 25 km)
Hinter Trier verändert sich der Charakter der Mosel deutlich. Die Landschaft wird enger und die ersten steilen Weinberge rücken näher an den Fluss heran.
Der Radweg führt zunächst durch den Trierer Stadtteil Pfalzel. Bereits die Römer nutzten diesen Ort als Sommerresidenz. Anschließend geht es nach Schweich, das als Tor zur Mittelmosel gilt.
Je weiter man flussabwärts fährt, desto stärker prägen Weinberge das Landschaftsbild. In Mehring wartet schließlich eines der bedeutendsten Zeugnisse der Römerzeit entlang der Mosel.
Die Villa Rustica von Mehring wurde teilweise rekonstruiert und vermittelt einen faszinierenden Einblick in das Leben wohlhabender römischer Landbesitzer. Besucher können die Wohngebäude, Innenhöfe und Wirtschaftsbereiche besichtigen.
Etappe 4: Von Mehring nach Piesport (ca. 26 km)
Diese Etappe zählt zu den geschichtsträchtigsten Abschnitten des gesamten Mosel-Radwegs. Bereits kurz nach Mehring erreichst du Leiwen und Trittenheim. Hier zeigt sich eine der bekanntesten Moselschleifen überhaupt.
Ein besonderes Highlight ist Neumagen-Dhron. Der Ort gilt als ältester Weinort Deutschlands. Bereits die Römer betrieben hier vor fast 2.000 Jahren professionellen Weinbau.
Berühmt wurde Neumagen durch den Fund des sogenannten Römerweinschiffs. Das steinerne Relief zeigt ein antikes Frachtschiff, mit dem Wein auf der Mosel transportiert wurde.
Kurz vor Piesport befindet sich die größte römische Kelteranlage, die jemals nördlich der Alpen entdeckt wurde. Die beeindruckende Anlage verdeutlicht die enorme Bedeutung des Weinbaus in der Antike.
Piesport selbst gehört zu den bekanntesten Weinorten Deutschlands. Die Lage Piesporter Goldtröpfchen genießt weltweit einen hervorragenden Ruf.
Etappe 5: Von Piesport nach Bernkastel-Kues (ca. 18 km)
Obwohl diese Etappe vergleichsweise kurz ist, zählt sie zu den schönsten des gesamten Mosel-Radwegs.
Zu Beginn begleitet dich die sogenannte Moselloreley. Der markante Felsen erhebt sich eindrucksvoll über dem Flusstal und prägt die Landschaft seit Jahrhunderten.
Anschließend führt der Radweg durch traditionsreiche Weinorte wie Wintrich, Brauneberg und Mülheim. Besonders bekannt ist die Weinlage Brauneberger Juffer, die zu den renommiertesten Rieslinglagen Deutschlands gehört.
Das Ziel Bernkastel-Kues gilt für viele Radreisende als schönster Ort an der Mosel. Die mittelalterliche Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern wirkt beinahe wie ein Freilichtmuseum.
Über der Stadt thront die Burgruine Landshut, von der sich ein spektakulärer Blick über das Moseltal bietet. Ebenfalls sehenswert ist das Moselweinmuseum, das die Entwicklung des Weinbaus von der Römerzeit bis heute dokumentiert.
Etappe 6: Von Bernkastel-Kues nach Traben-Trarbach (ca. 23 km)
Diese Etappe verbindet zwei der bekanntesten Moselorte miteinander. Der Radweg führt durch zahlreiche kleine Weinorte und bietet ständig neue Ausblicke auf die umliegenden Steillagen.
In Zeltingen-Rachtig fällt besonders die berühmte Sonnenuhr auf. Die historische Konstruktion gab einer der bekanntesten Weinlagen der Region ihren Namen.
Kurz darauf lohnt sich ein Abstecher zum ehemaligen Kloster Machern. Die Anlage beherbergt heute ein Museum, eine Brauerei und verschiedene Ausstellungen.
Das Ziel Traben-Trarbach überrascht viele Besucher. Um 1900 war die Stadt nach Bordeaux der zweitgrößte Weinhandelsplatz Europas. Zahlreiche Jugendstilbauten erinnern noch heute an diese wirtschaftliche Blütezeit.
Besonders spannend sind die unterirdischen Weinkeller, die sich unter großen Teilen der Stadt erstrecken. Über allem wacht die Ruine der Grevenburg.
Etappe 7: Von Traben-Trarbach nach Bullay (ca. 24 km)
Zwischen Traben-Trarbach und Bullay warten einige der schönsten Fachwerkorte der Mosel.
Ein Abstecher nach Enkirch lohnt sich besonders. Der Ort besitzt eine außergewöhnlich gut erhaltene historische Bausubstanz und wird häufig als Schatzkammer des rheinischen Fachwerks bezeichnet.
Weiter geht es nach Pünderich und Zell. Hier begegnet man einer der bekanntesten Weinlagen Deutschlands: dem Zeller Schwarze Katz. Der ungewöhnliche Name geht auf eine alte Legende zurück, die bis heute eng mit der Stadt verbunden ist.
Zum Abschluss der Etappe erreichst du Bullay. Wahrzeichen des Ortes ist die historische Doppelstockbrücke. Sie war die erste Brücke ihrer Art in Deutschland und führt bis heute Straße und Bahn übereinander über die Mosel.
Etappe 8: Von Bullay nach Cochem (ca. 31 km)
Viele Radfahrer betrachten diese Etappe als landschaftlichen Höhepunkt der gesamten Tour.
In Bremm erhebt sich der Calmont direkt über dem Fluss. Mit Neigungen von bis zu 65 Grad gilt er als steilster Weinberg Europas. Der berühmte Calmont-Klettersteig zieht jedes Jahr zahlreiche Wanderer an.
Die folgenden Kilometer führen durch mehrere malerische Weinorte, darunter Ediger-Eller und Ellenz-Poltersdorf.
Von Ellenz-Poltersdorf lohnt sich ein kurzer Fährabstecher nach Beilstein. Der kleine Ort wird häufig als Dornröschen der Mosel bezeichnet und gehört zu den romantischsten Orten der gesamten Region.
Schließlich erreichst du Cochem. Die imposante Reichsburg prägt das Stadtbild schon von weitem. Gemeinsam mit der historischen Altstadt und der belebten Uferpromenade gehört Cochem zu den beliebtesten Reisezielen an der Mosel.
Etappe 9: Von Cochem nach Löf (ca. 27 km)
Die vorletzte Etappe steht ganz im Zeichen mittelalterlicher Burgen und historischer Sakralbauten.
Über Klotten und Pommern erreichst du Treis-Karden. Dort erhebt sich die Stiftskirche St. Castor, die aufgrund ihrer Größe häufig als Moseldom bezeichnet wird.
Ein absolutes Highlight wartet bei Moselkern. Von hier führt ein etwa vier Kilometer langer Wanderweg zur Burg Eltz. Die Burg gilt als eine der schönsten und besterhaltenen Burgen Deutschlands. Anders als viele andere Burgen wurde sie nie zerstört und befindet sich seit über 850 Jahren im Besitz derselben Familie.
Später begleitet dich die Ehrenburg oberhalb von Brodenbach. Die Anlage stammt aus dem 12. Jahrhundert und zählt zu den beeindruckendsten Höhenburgen der Region.
Etappe 10: Von Löf nach Koblenz (ca. 26 km)
Die letzte Etappe führt durch die sogenannte Terrassenmosel. Hier wachsen die Reben auf schmalen, von Trockenmauern gestützten Terrassen. Das Ergebnis ist eine einzigartige Kulturlandschaft, die über Jahrhunderte entstanden ist.
In Kobern-Gondorf lohnt sich ein Blick auf den historischen Marktplatz und eines der ältesten Fachwerkhäuser Deutschlands. Auch Winningen zählt zu den schönsten Weinorten entlang der Strecke.
Mit jedem Kilometer nähert sich das große Finale. Schließlich erreichst du Koblenz und das Deutsche Eck. Hier mündet die Mosel in den Rhein.
Wer noch Zeit hat, sollte die Altstadt erkunden oder mit der Seilbahn zur Festung Ehrenbreitstein fahren. Von dort bietet sich ein beeindruckender Blick auf Rhein, Mosel und die gesamte Region.
Welche Upway Bikes eignen sich besonders gut für den Mosel-Radweg?
Für einen enstpannten Radwegen wie den Moselradweg eignen sich Trekkingräder bzw. Trekking-E-Bikes besondersl. Sie bieten eine komfortable Sitzposition, ausreichend Platz für Gepäck und eignen sich ideal für mehrtägige Touren entlang der Mosel.
Passende Trekking-E-Bikes für den Mosel-Radweg
Wenn du zwischendurch mal einen Abstrecher ins Gelände machen möchtest oder generell einfach ein Graveler bist, pack dir dein Gravel- bzw. E-Gravel-Bike ein. Es ist leicht, vielseitig und eignet sich auch super für den Moselradweg. Eine komfortable Alternative sind SUV-E-Bikes mit breiteren Reifen und zusätzlicher Stabilität.
E-Gravel-Bikes für vielseitige Touren an der Mosel
Auch Rennräder sind auf dem Mosel-Radweg grundsätzlich möglich, bieten jedoch meist weniger Komfort und Gepäckmöglichkeiten. Du hast allerdings ideale Bedingungen um richtig Kilometer zu reißen.
Wenn du mit einem E-Bike unterwegs bist, empfehlen wir einen Akku ab 500 Wh. Da es entlang der Strecke zahlreiche Lademöglichkeiten gibt, sind auch längere Etappen problemlos machbar.
Unser Tipp von Upway: Ein Trekking-E-Bike oder klassisches Trekkingrad passt für die meisten Radfahrer am besten zum entspannten Charakter des Mosel-Radwegs.
Wann ist die beste Reisezeit für den Mosel-Radweg?
Die ideale Reisezeit liegt zwischen April und Oktober. Besonders reizvoll sind der Frühling mit den ersten grünen Weinbergen sowie der Herbst während der Weinlese.
Im September und Oktober präsentieren sich die Weinberge in goldenen Farben. Gleichzeitig finden in vielen Orten Weinfeste statt, die zusätzliche Einblicke in die regionale Kultur ermöglichen.
Welche Richtung ist die beste?
Die meisten Radfahrer fahren den Mosel-Radweg von Perl nach Koblenz. Dadurch folgt man dem Flusslauf und erlebt die Landschaft in ihrer natürlichen Entwicklung von der Obermosel bis zur Mündung in den Rhein.
Zudem erleichtert diese Fahrtrichtung die Orientierung und wird von den meisten Reiseführern empfohlen.
Du möchtest nicht den gesamten Mosel-Radweg fahren? Diese 3 Teilstrecken lohnen sich besonders
Nicht jeder hat eine Woche Zeit für die komplette Tour von Perl bis Koblenz. Die gute Nachricht: Der Mosel-Radweg lässt sich hervorragend in kürzere Abschnitte aufteilen. Einige Teilstrecken vereinen besonders viele Highlights auf vergleichsweise wenigen Kilometern und eignen sich perfekt für ein verlängertes Wochenende oder einen Kurzurlaub mit dem Fahrrad.
1. Von Trier nach Bernkastel-Kues (ca. 94 km) – Die Römer- und Weintour
Diese Strecke verbindet die wichtigsten Zeugnisse der Römerzeit mit einigen der bekanntesten Weinorte der Mittelmosel. Startpunkt ist Trier mit der Porta Nigra, den Kaiserthermen und weiteren UNESCO-Welterbestätten. Anschließend führt die Route durch Schweich, Mehring, Neumagen-Dhron und Piesport bis nach Bernkastel-Kues.
Unterwegs erwarten dich die Villa Rustica in Mehring, das Römerweinschiff von Neumagen-Dhron, die größte römische Kelteranlage nördlich der Alpen sowie berühmte Weinlagen wie das Piesporter Goldtröpfchen. Mit rund 45 bis 50 Kilometern pro Tag eignet sich diese Tour ideal für zwei entspannte Radtage.
2. Von Bernkastel-Kues nach Cochem (ca. 96 km) – Die klassische Mosel-Postkartenroute
Wenn du die Mosel so erleben möchtest, wie sie auf den meisten Postkarten zu sehen ist, solltest du diesen Abschnitt wählen. Zwischen Bernkastel-Kues und Cochem reiht sich ein Highlight an das nächste.
Die Strecke führt durch die Weinorte Zeltingen-Rachtig, Traben-Trarbach, Enkirch, Zell und Bullay. Zu den Höhepunkten zählen die Jugendstilarchitektur von Traben-Trarbach, die berühmte Weinlage Zeller Schwarze Katz, der steilste Weinberg Europas am Calmont sowie das romantische Beilstein.
Krönender Abschluss ist die Reichsburg in Cochem, die hoch über der Altstadt thront. Für viele Radfahrer ist dies der landschaftlich schönste Abschnitt des gesamten Mosel-Radwegs.
3. Von Cochem nach Koblenz (ca. 52 km) – Burgen, Fachwerk und das Deutsche Eck
Wer nur zwei Tage Zeit hat und möglichst viele historische Sehenswürdigkeiten erleben möchte, findet zwischen Cochem und Koblenz die perfekte Route.
Schon kurz nach dem Start lockt ein Abstecher zur weltberühmten Burg Eltz. Danach folgen die Ehrenburg, die historische Stiftskirche St. Castor in Treis-Karden sowie die Weinorte Kobern-Gondorf und Winningen.
Die Tour endet schließlich am Deutschen Eck in Koblenz, wo die Mosel in den Rhein mündet. Mit der Festung Ehrenbreitstein, der Altstadt und der Rheinpromenade bietet Koblenz einen würdigen Abschluss für eine der schönsten Kurzreisen auf dem Fahrrad in Deutschland.
Unsere Empfehlung
Wenn du nur einen Abschnitt des Mosel-Radwegs fahren möchtest, empfehlen wir die Strecke von Bernkastel-Kues nach Cochem. Auf knapp 100 Kilometern vereint sie nahezu alles, was den Mosel-Radweg so besonders macht: historische Weinorte, spektakuläre Aussichtspunkte, steile Weinberge, Burgen und einige der bekanntesten Fotomotive der gesamten Region. Für viele Radfahrer ist genau dieser Abschnitt das Herzstück des Mosel-Radwegs.
Fazit: Einer der abwechslungsreichsten Radwege Deutschlands
Der Mosel-Radweg ist insgesamt rund 248 Kilometer lang und führt von Perl an der deutsch-französisch-luxemburgischen Grenze bis nach Koblenz. Dort mündet die Mosel am Deutschen Eck in den Rhein. Die Strecke lässt sich je nach Tempo in vier bis zehn Tagesetappen fahren. Ja, der Mosel-Radweg gilt als einer der anfängerfreundlichsten Fernradwege Deutschlands. Die Route verläuft überwiegend flach entlang des Flusses und weist nur wenige anspruchsvolle Anstiege auf. Dadurch eignet sich der Radweg auch für Familien, Gelegenheitsradfahrer und Einsteiger, die ihre erste mehrtägige Radtour planen. Der Mosel-Radweg eignet sich hervorragend für E-Bikes. Die Wege sind größtenteils asphaltiert und gut ausgebaut. Entlang der gesamten Strecke gibt es zahlreiche Hotels, Restaurants, Cafés und Touristinformationen mit Lademöglichkeiten. Mit einem Akku ab 500 Wh lassen sich die meisten Tagesetappen problemlos bewältigen. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten entlang des Mosel-Radwegs zählen die Porta Nigra in Trier, die Villa Rustica in Mehring, die römische Kelteranlage in Piesport, die Altstadt von Bernkastel-Kues, die Jugendstilbauten von Traben-Trarbach, die Reichsburg Cochem, die Burg Eltz sowie das Deutsche Eck in Koblenz. Darüber hinaus prägen zahlreiche Burgen, Weinorte und Aussichtspunkte die Strecke. Die meisten Radfahrer planen fünf bis sieben Tage für den Mosel-Radweg ein. Wer die Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke ausführlich besichtigen möchte, sollte eher sieben bis zehn Tage einplanen. Sportliche Fahrer können die gesamte Route auch in drei bis vier Tagen absolvieren. Für den Mosel-Radweg eignen sich Trekkingräder, Trekking-E-Bikes, Tourenräder und Gravelbikes besonders gut. Sie bieten eine komfortable Sitzposition und ausreichend Platz für Gepäck. Wer die Strecke möglichst entspannt genießen möchte, ist mit einem Trekking-E-Bike meist am besten ausgestattet. Ein Rennrad ist ebenfalls möglich, bietet auf mehrtägigen Touren jedoch oft weniger Komfort und Transportmöglichkeiten.Häufig gestellte Fragen
Wie lang ist der Mosel-Radweg?
Ist der Mosel-Radweg für Anfänger geeignet?
Kann man den Mosel-Radweg mit einem E-Bike fahren?
Was sind die schönsten Sehenswürdigkeiten am Mosel-Radweg?
Wie viele Tage sollte man für den Mosel-Radweg einplanen?
Welche Fahrräder eignen sich am besten für den Mosel-Radweg?



