Etappe 2: Bischofshofen nach Bad Gastein (ca. 60 km)
Die Route: Du verlässt das Salzach-Tal und fährst ins Gastein-Tal ein. Die Strecke folgt der stillgelegten Bahntrasse (die ehemalige Südbahn). Die Landschaft wird grüner, alpiner, du merkst, dass du in die Berge fährst.
Die Steigung: Hier beginnt es zu steigen - aber noch sanft. Die Bahntrasse windet sich langsam nach oben. Bad Gastein ist ein traditionsreicher Kurort mit heißen Quellen und wunderschönen Belle-Époque-Häusern.
Aber Achtung: Die letzte Steigung vor Bad Gastein ist die schwierigste Stelle auf der ganzen Route! Eine kurze (2-3 km), steilere Rampe (bis 10% Steigung). Viele Radfahrer brauchen hier eine Pause. Mit dem E-Bike ist das aber ein kleineres Problem.
Höhenmeter: Ca. 400-500 m bergauf
Schwierigkeit: Leicht bis mittelschwer (nur die letzte Steigung ist hart)
Highlight: Gastein-Tal, traditioneller Kurort Bad Gastein, erste "richtige"
Etappe 3: Bad Gastein nach Mallnitz (ca. 40 km)
Die Route: Von Bad Gastein geht es weiter bergauf ins Nassfeld-Tal. Die Bahntrasse bringt dich durch wunderschöne Gebirgslandschaften - Alpenwiesen, kleine Dörfer und Bergbäche.
Der Höhepunkt: Du erreichst Mallnitz (1.191 m, höchster Punkt der Tour). Die Landschaft ist spektakulär – alles grün, Berge überall, alpine Ruhe.
Die Tauerntunnel-Option: Hier greift der Trick des Alpe-Adria-Radwegs. Statt über den Tauern-Pass (steile Rampe!) zu fahren, die Tauernschleuse: Du packst dein Fahrrad in einen speziellen Fahrrad-Transportwagen, fährst durch den Tauern-Tunnel (15 km) im Zug, und kommst in Kärnten raus (bei Mallnitz). Die Bahnfahrt dauert ca. 11 Min und kostet 13 €.
Das ist der Grund, warum der Alpe-Adria-Radweg so einfach ist! Statt über einen Pass zu fahren, nimmst du den Zug durch den Berg. Genial.
Höhenmeter: Ca. 300-400 m bergauf
Schwierigkeit: Leicht bis mittelschwer
Highlight: Nassfeld-Tal, Tauern-Tunnel-Bahnfahrt, höchster Punkt der Tour
Etappe 4: Mallnitz nach Villach (ca. 60 km)
Nach dem Tunnel: Du kommst aus dem Tauern-Tunnel raus und merkst: Jetzt geht es bergab! Die italienische Seite der Alpen ist weniger steil, grüner, mehr Vegetation.
Die Route: Du fährst durchs Gail-Tal, immer bergab oder flach. Die Landschaft ist wunderschön - Alpenwiesen, kleine Seen, idyllische Dörfer. Die Bahntrasse führt dich zuverlässig vorwärts.
Villach: Ankommen in Villach (mittelgroße österreichische Stadt). Für viele ist Villach ein Ruhetag - gutes Essen, schöne Hotels, Möglichkeit zum Ausruhen.
Höhenmeter: Ca. 400-500 m bergab (alles runter!)
Schwierigkeit: Sehr leicht (nur bergab)
Highlight: Gail-Tal, erste "echte" Erleichterung (es geht nur noch runter), Villach
Etappe 5: Villach nach Tarvisio (ca. 60 km)
Die Route: Du fährst weiter süd-südöstlich, verlässt Österreich und erreichst in Tarvisio fast die slowenische Grenze. Die Landschaft wird südlicher - weniger Schneeberge, mehr grüne Hügel und südliches Flair.
Grenzüberquerung: Der Grenzübergang ist unproblematisch (Schengen-Raum, keine Kontrollen). Du merkst kaum, dass du eine Landesgrenze überquerst.
Tarvisio: Kleine idyllische Grenzstadt zwischen Österreich, Slowenien und Italien. Guter Übernachtungsort, traditionelle italienische Gasthöfe.
Höhenmeter: Gering (viel Flachland)
Schwierigkeit: Sehr leicht
Highlight: Grenzübergang, Kultur-Mix, Übergang zur südlichen Seite der Alpen
Etappe 6: Tarvisio nach Gemona/Udine (ca. 60 km)
Jetzt wird's italienisch! Du fährst ins Friaul-Julisch-Venetien (die nordöstlichste Region Italiens). Die Landschaft wird flacher, grüner, mediterraner. Du spürst: Die Adria ist nah!
Die Route: Durch kleine italienische Dörfer, Obstplantagen und Weinfelder. Die Bahntrasse ist immer noch gut - stellenweise sehr flach, sehr entspannt.
Udine: Die nächste größere Stadt. Udine ist eine wunderschöne italienische Universitätsstadt mit rotem Backstein-Zentrum, Arkaden, Cafés. Guter Ort zum Ausruhen und italienisches Essen genießen.
Höhenmeter: Minimal (flach, flach, flach)
Schwierigkeit: Sehr leicht
Highlight: Italienische Dörfer, Kulturwechsel (nicht mehr Alpen, jetzt Italien!), gutes Essen