Damit du später beim Lesen von Produktbeschreibungen nicht völlig verloren bist, erklären wir dir kurz die wichtigsten Teile:
Der Motor ist das Herzstück deines E-Bikes. Es gibt unterschiedliche Motortypen, aber für Anfänger ist es wichtig zu wissen: Es gibt Nabenmotoren, die in der Nabe des Vorder- oder Hinterrads sitzen, und es gibt Mittelmotoren, die im Tretlager – also direkt bei den Pedalen – angebracht sind. Mittelmotoren sind heute bei hochwertigen E-Bikes Standard, weil sie für ein natürlicheres Fahrgefühl sorgen. Du spürst bei einem Mittelmotor weniger, dass du mit einem Motor fährst, es fühlt sich einfach an wie Fahren mit extra Kraft in den Beinen.
Der Akku ist das Energiespeichersystem und wahrscheinlich das Bauteil, über das Anfänger die meisten Fragen haben. Akkus werden in Wattstunden gemessen, abgekürzt Wh. Du wirst Akkus mit 250 Wh, 400 Wh, 500 Wh, 600 Wh, 750 Wh oder sogar 1000 Wh sehen. Grob gesagt gilt: Je größer die
Wattstunden Anzahl, desto weiter kannst du fahren. Aber es ist nicht ganz so einfach, denn die tatsächliche Reichweite hängt von vielen Faktoren ab – wie hügelig deine Strecke ist, wie schwer du bist, wie stark du den Motor einsetzt und welches Wetter gerade herrscht.
Das Display ist die Schaltzentrale deines E-Bikes. Hier stellst du die Unterstützungsstufe ein, siehst wie schnell du fährst, wie viel Akku noch übrig ist und bekommst weitere Informationen. Bei modernen E-Bikes sind die Displays größer geworden und zeigen dir mehr Informationen an als noch vor ein paar Jahren. Manche Displays verbinden sich sogar mit deinem Smartphone und zeigen dir Navigation.
Die Bremsen sind bei einem E-Bike besonders wichtig, denn ein E-Bike wiegt mehr als ein Bio Bike und kann schneller fahren. Gute hydraulische Scheibenbremsen sind Standard bei modernen E-Bikes und geben dir die Kontrolle, die du brauchst.