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Die verschiedenen E-Bike-Typen


Auf einem zunehmend ausgereiften Markt findet sich heutzutage von jedem Fahrradtyp eine elektrische Version.


Wir listen daher alle Möglichkeiten auf, die sich dir auf dem Markt bieten, und geben jeweils eine Beschreibung der wichtigsten Eigenschaften. Ziel ist es, dich bei deinem Kaufprozess zu unterstützen und dir je nach geplanter Nutzung bei der richtigen Wahl zu helfen!


Auf los geht's los!

Die Unterstützungstypen

Verschaffen wir uns zunächst einen Überblick über die beiden großen Gruppen der Tretunterstützung, die für E-Bikes angeboten werden. Wenn du mehr zum Thema erfahren möchtest, haben wir einen gesonderten Artikel dazu. Hier beschränken wir uns auf die wichtigsten Punkte.

Direkte oder unmittelbare Tretunterstützung

Die Unterstützungsfunktion wird durch einen magnetischen Bewegungssensor ausgelöst. Die Unterstützung wird nur aktiviert, wenn der Sensor die Bewegung der am Tretlager befestigten Magnete erkennt.


Die Unterstützung wird erst abgeschaltet, wenn der Magnetsensor keine Rotation mehr erkennt.


Je nach Anzahl der Magnete im Tretlager bemerkst du also eine Verzögerung zwischen dem ersten Tritt in die Pedale und der Aktivierung der Unterstützung.


Diese Art der Unterstützung ist unmittelbar und gleichbleibend, da sie sich weder dem Druck, den du über die Pedale ausübst, noch dem Relief anpasst. Du entscheidest über die gewünschte Unterstützungsstufe.


Es handelt sich um die Unterstützung, mit der die meisten E-Bikes der Einstiegsklasse ausgestattet sind, da dies die kostengünstigste Technologie ist.

Angepasste Unterstützung

Die angepasste Unterstützung findet sich eher an hochwertigen Fahrrädern. Der Motor und die Unterstützung starten sofort, wenn Druck auf den Pedalen erkannt wird.


Diese Unterstützungsfunktion gibt dir ein Tretgefühl, das dem eines klassischen Fahrrads ähnelt, da sie sich proportional an deine Anstrengung anpasst. Diese Technologie ist ruckelfrei und du kannst deine Geschwindigkeit besser kontrollieren als bei dem günstigeren System.

E-Bike-Typen

City/Stadt-E-Bike

Nutzung: Stadtfahrten auf Straße oder Pflastersteinen

Nutzerprofil: Diese E-Bikes sind sehr beliebt bei Pendlern, die lieber das Fahrrad als die U-Bahn nehmen!


Das Stadt-E-Bike wird hauptsächlich bei Fahrten in der Stadt zwischen Wohnort und Arbeitsplatz verwendet.

Diese Fahrräder sind auf Komfort und praktischen Nutzen ausgelegt, sodass der Fahrer sich in einer aufrechten Sitzposition befindet, im Gegensatz zu Rennrädern, auf denen der Fahrer nach vorne gebeugt ist. Außerdem verfügen diese Modelle über einen breiteren und bequemeren Sattel als Sporträder.

Die meisten City-E-Bikes verfügen über weniger Gänge als Rennräder oder Mountainbikes, was allerdings unproblematisch ist, da man mit dem Stadtrad meist auf relativ ebenem Gelände unterwegs ist.

Bei einem Stadtrad mit elektrischer Tretunterstützung bekommst du das Beste aus zwei Welten: Ein komfortables Fahrrad und ein wenig Anschub, um morgens nicht schon komplett verschwitzt im Büro anzukommen!

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Stadtfahrräder so konzipiert sind, dass sie minimale Wartung erfordern, leicht zu steuern sind und den Radfahrer komfortabel von A nach B bringen.

E-Mountainbike/e-MTB

Nutzung: Sportliche Aktivitäten in allen Geländetypen

Nutzerprofil: Entdecker, die gerne auch mal abseits der Wege unterwegs sind


Ein Mountainbike (MTB) ist in der Regel mit breiten Stollenreifen ausgestattet, die auf verschiedenen Oberflächen, wie Kies, Erde, Kieselsteinen und Sand, eine bessere Bodenhaftung und Traktion bieten.

Der Reifendruck bei Mountainbikes ist niedriger als bei Rennrädern. Dies ist auf das größere Volumen sowie die durch den weicheren Reifen bessere Traktion zurückzuführen. Die Felgen und die Radspeichen eines Mountainbikes sind stabiler und haltbarer, um den schwierigen Fahrbedingungen standzuhalten, denen ein Mountainbike ausgesetzt ist.

Deine Wahl sollte auf diesen Fahrradtyp fallen, wenn du vorhast, auf unbefestigten Wegen, in unebenem Gelände oder an steilen Hängen zu fahren. Mountainbikes verfügen in der Regel über mehrere Gänge, robuste Reifen und leistungsstarke Federungssysteme.


E-Mountainbikes werden heute immer beliebter und das aus gutem Grund. Durch die elektrische Unterstützung lassen sich steile Hänge oder schwieriges Gelände überwinden, ohne vorher monatelang trainieren zu müssen! Außerdem kommst du damit weiter und schneller voran, was noch mehr Pfiff in deine Ausflüge bringt.

Trekking-E-Bike

Nutzung: Für die Fahrt zur Arbeit, für Ausflüge am Wochenende oder auch für gelegentliche Abstecher abseits der Wege. Aber Vorsicht in zu unwegsamem Gelände!

Nutzerprofil: Ideal für Städter und Wochenendausflügler, die auf der Suche nach mehr Komfort und Leistung sind


Das Trekkingrad befindet sich auf halbem Weg zwischen Stadtrad und Mountainbike. Diese Hybridkonstruktion macht es effizienter als ein Mountainbike, es ist aber auch auf Schotterwegen angenehm zu fahren. In der Regel sind Trekkingfahrräder robust, komfortabel und angenehm zu fahren.

Daher ist es das ideale Fahrrad für Spazierfahrten auf dem Land oder wenn du zwischen Straße und Waldwegen wechselst.

Die hybride Machart hat allerdings nicht nur Vorteile. Zwar eignen sich Trekkingräder sowohl für die Straße als auch für kleine Wege, sie sind jedoch in keinem Bereich wirklich führend. Deshalb richten sie sich eher an Nutzer, die Komfort und nicht Leistung suchen.

Das Trekking-E-Bike ist ein beliebtes Gefährt, um lange Strecken zurückzulegen, ohne müde zu werden, entweder für das Pendeln zur Arbeit oder für die Erkundung der Natur.

E-Rennrad

Nutzung: Auf der Straße, sportliche Nutzung

Nutzerprofil: Vielfahrer


Das Rennrad ist dafür konzipiert, große Strecken auf der Straße zurückzulegen und bei jedem Tritt in die Pedale so effizient wie möglich zu sein.

Zwar wird traditionell der Begriff "Rennrad" verwendet, durch verschiedene Spezialisierungen kann dieser jedoch heute eine große Bandbreite an Radformen umfassen.

Das Hauptziel eines Rennrads ist es, eine hohe Geschwindigkeit zu erreichen und dabei eine gute Manövrierfähigkeit beizubehalten. Daraus ergibt sich in der Regel eine leichte und aerodynamische Konstruktion.

So kann das Fahrrad ohne übermäßigen Krafteinsatz hohe Geschwindigkeiten erreichen. Daher ist das Rennrad die ideale Option für Liebhaber hoher Geschwindigkeiten, Langstreckenfahrer oder für den Wettbewerb.

Wenn du dich nach dem Sinn der elektrischen Tretunterstützung für Rennräder fragst, solltest du an folgende Szenarien denken: Sie eignen sich perfekt für Fahrer die nach einer Verletzung wieder anfangen, für Bergfahrer, die langsam älter werden, oder einfach für alle, die ganz entspannt das Erlebnis Rennrad genießen möchten.

So lassen sich die schönsten Berge erklimmen, ohne gleich in Bestform für die Tour de France zu sein.

E-Lastenrad

Nutzung: Äußerst praktisch für den Transport von Gütern oder für tägliche Fahrten mit deinen Kindern

Nutzerprofil: Familien oder Unternehmer


Lastenräder sind besonders robust konstruiert, um dem Transport schwerer Lasten oder mehrerer Personen standzuhalten.

Diese Fahrräder unterscheiden sich in Größe und Form, können über zwei oder drei Räder verfügen, haben in der Regel einen längeren Radstand als herkömmliche Fahrräder und einen Stauraum vorne oder hinten für den Transport von Gütern.

E-Lastenräder oder Cargo-E-Bikes verfügen über eine elektrische Tretunterstützung, die den Transport großer Lasten und das Fahren an Steigungen deutlich einfacher macht. Sie sind in der Regel für eine große Anpassbarkeit ausgelegt, um spezifischen Transportbedürfnissen gerecht zu werden.

Du kannst zum Beispiel Kinderfahrradsitze, Taschen, Kisten, Regenschutz, Fußstützen oder sogar Halterungen für dein Surfbrett daran abringen!

Besonders bei Familien sind diese Fahrräder sehr beliebt, um die Kinder überallhin mitzunehmen, Einkäufe zu erledigen, verschiedene Gegenstände zu transportieren usw. Wir sehen auch immer mehr Kuriere damit in der Stadt!

Es wird zwischen verschiedenen E-Lastenrädern unterschieden:

  1. Elektrische Dreiräder
  2. Elektrische Zweiräder
  3. Elektrische Longtails

Elektrische Gravel-Bikes

Nutzung: Gravel-Bikes eignen sich sowohl für die Fahrt zur Arbeit als auch für Ausflüge

Nutzerprofil: Fahrer, die ein effizientes Fahrrad in jeder Situation möchten


Gravel-Bikes sind ein "neuer" Untertyp von Hybridrädern. Diese Modelle mit niedrigem Lenker bieten ein besseres Offroad-Erlebnis als Straßenräder, sind aber gleichzeitig deutlich schneller auf der Straße unterwegs als Mountainbikes.

Durch den niedrigen Lenker und die sportliche Konstruktion kommst du schneller auf der Straße voran, aber mit breiteren Reifen, einer geringeren Übersetzung und einem sichereren Handling kannst du auch problemlos die Wege verlassen.

Das Gravel-Bike liegt auf halbem Weg zwischen Straßenrad und Mountainbike.

Was es jedoch von anderen Straßenrädern unterscheidet, sind die Reifen. In der Regel sind Gravel-Bikes mit mindestens 35 mm breiten, oft sogar 38 mm oder mehr, Reifen ausgestattet.

Mit den breiteren Reifen lassen sich Waldwege, Schotterstraßen oder unwegsames Gelände problemlos bewältigen

Elektrische Tandemfahrräder

Nutzung: Gesellige Ausflüge

Nutzerprofil: Sie eignen sich perfekt für Paare oder Familien


Auf einem Tandem können zwei Fahrer gleichzeitig fahren, ohne dass jemand zurückgelassen wird. Dadurch ist es ideal für einen Erwachsen und ein Kind, aber auch für Paare, die gerne gemeinsam Zeit verbringen möchten.

Diese Fahrräder sind in der Regel schwerer, länger und voluminöser als herkömmliche Fahrräder, damit zwei Fahrradfahrer komfortabel darauf Platz nehmen können.

Die Fahrer eines Tandems haben dabei unterschiedliche Rollen. Der "Kapitän" ist derjenige, der vorne sitzt und als Pilot des Tandems angesehen werden kann. Er steuert die Lenkung, den Rhythmus, Bremsen, Gangschaltung und das allgemeine Gleichgewicht des Tandems. Deshalb sollte der erfahrenste Radfahrer die Rolle der führenden Fahrposition übernehmen.

Ein Tandem bietet Platz für zwei Personen, Tridems oder Tripletts können drei Personen transportieren.

Zahlreiche Marken haben heute elektrische Tandems im Programm, darunter Moustache Bikes oder Amsterdam Air.

E-Bike-Klapprad

Nutzung: Kurze Fahrten in der Stadt, aber auch mit dem Zug, Bus usw.

Nutzerprofil: Stadtbewohner, die keinen Platz zum Verstauen haben oder die ihr Fahrrad überallhin mitnehmen wollen


Das Klapprad ist dafür gemacht, eine kompakte Form anzunehmen, wenn es nicht benutzt wird. Das erleichtert den Transport und die Verstauung. Diese Fahrräder sind sehr beliebt bei Städtern, die diese dann ganz einfach in der U-Bahn, im Zug oder sogar im Bus mitnehmen können.

Das Klapprad bietet im Vergleich zum herkömmlichen Fahrrad in der Stadt drei große Vorteile:

Die Tragbarkeit. Es kann problemlos in den meisten Zügen und Bussen transportiert werden, selbst zu Stoßzeiten. Diese Fahrräder lassen sich ganz leicht im Kofferraum deines Autos oder eines Taxis verstauen.

Diebstahlschutz. Du brauchst dein Fahrrad nicht draußen anzuschließen, sondern kannst es zusammenklappen und mit ins Büro oder zu Freunden nehmen.

Der geringe Platzbedarf. Du kannst ein Klapprad ganz einfach in deiner Wohnung abstellen, unabhängig davon, wie viel Platz du hast - ganz im Gegensatz zu einem normalen Fahrrad.

Elektrische Klappräder sind ideal zum Pendeln zwischen Wohnort und Arbeitsplatz, gerade wenn man vollgeschwitzte Hemden vermeiden möchte!

E-Fatbike

Nutzung: Offroad, raue Wetterbedingungen, holprige Wege, Schnee, Strand

Nutzerprofil: Fahrradfahrer, die viel Fahrspaß in allen Umgebungen suchen


Ein Fatbike ist einfach gesagt ein Fahrrad mit sehr breiten Reifen. Diese extrabreiten Reifen bieten einige Vorteile für das Radfahren im Gelände oder bei sehr schlechtem Wetter (besonders bei Schnee).

Es ist jedoch zu beachten, dass es sich dabei nicht um eine eigene Fahrradkategorie handelt, sodass du zum Beispiel sogar unter Klapprädern Fatbikes finden kannst (wirklich!).

Dank ihrer Reifen bieten die Fahrräder perfekten Grip und in Kombination mit einem niedrigen Reifendruck erledigen sich zahlreiche Hindernisse wie von selbst.

Fatbikes werden eine immer attraktivere Alternative zu klassischen Mountainbikes für Offroad-Touren und Bikepacking. Es macht wirklich Spaß, damit zu fahren, und es eröffnen sich Umgebungen, in denen andere Fahrräder nicht fahren können, wie Schnee oder loser Sand.

In der elektrischen Version kann das Gewicht kompensiert werden, das in der Regel etwas über dem Durchschnitt liegt, bei herkömmlichen Fatbikes zwischen 13,5 und 16 kg.

Elektrischer Beachcruiser

Nutzung: Spritztouren, tägliche Fahrten

Nutzerprofil: Fahrradfahrer, die vor allem ein stabiles und komfortables Fahrrad wollen


Der Beachcruiser ist ein beliebtes Fahrrad, das speziell für Komfort und Freizeitfahrten konzipiert wurde. Einer der wichtigsten Punkte, der den Cruiser von anderen Fahrrädern unterscheidet, ist die "entspannte" Sitzposition, die durch seine Rahmengeometrie möglich wird.

Die Komponenten, die zu diesem erhöhten Komfort beitragen, sind der niedrige und extrabreite Sattel, ein breiter und erhöhter Lenker sowie ein langer Radstand.

Cruiser Fahrräder sind für hohen Komfort ausgelegt und eignen sich perfekt für Radfahrer aller Niveaus!

Die breiten und langlebigen Ballonreifen, die für diesen Fahrradtyp verwendet werden, sorgen für eine stabile und angenehme Fahrt.

Wenn du jemals ein Fahrrad an der französischen Atlantikküste gemietet hast, stehen die Chancen gut, dass es ein Beachcruiser war!

Elektrisches Dreirad

Nutzung: Spazierfahrten, Fahrten mit deinen Kindern oder einfach zum Einkaufen

Nutzerprofil: Fahrradfahrer, die mehr Stabilität benötigen


Dreiräder sind nicht nur für Kinder!

Dreiräder sind stabiler als klassische Fahrräder und eignen sich daher perfekt für ältere Menschen oder Personen mit Behinderung, die sportlich aktiv bleiben wollen, dabei aber Risiken vermeiden möchten.

Außerdem erweisen sie sich als sehr praktisch, da sie in der Regel über einen Stauraum verfügen, um Einkäufe oder ein Kind komfortabel zu transportieren.

Auch wenn das gegenüber klassischen Fahrrädern hohe Gewicht zunächst abschreckend wirkt, sind elektrische Dreiräder perfekte Gefährten im Alltag.

Speedbike

Nutzung: Spazierfahrten, Fahrten mit deinen Kindern oder einfach zum Einkaufen

Nutzerprofil: Fahrradfahrer, die mehr Stabilität benötigen


Das Speedbike, auch als S-Pedelec bezeichnet, ist ein E-Bike, dessen Unterstützung nicht bei 25 km/h aufhört. Diese Fahrräder werden vom Gesetzgeber daher als Kleinkrafträder behandelt.

Es handelt sich nicht um einen E-Bike-Typ im eigentlichen Sinn, da prinzipiell alle hier aufgeführten Typen auch Speedbikes sein können.

Wenn du mehr über S-Pedelecs erfahren möchtest, verweisen wir dich an unseren Artikel: 25km/h oder 45 km/h - Welche Geschwindigkeit für mein E-Bike?