Bicycode beim Fahrradverkauf übertragen: So funktioniert es
Du verkaufst dein E-Bike mit Bicycode-Kennzeichnung? Wir zeigen, wie du den Code korrekt überträgst und worauf du beim Fahrradverkauf achten solltest.
Fahrraddiebstahl ist ein europaweites Problem – allein in Frankreich verschwinden jedes Jahr mehrere hunderttausend Räder. Damit sich gestohlene Bikes leichter identifizieren lassen, gilt dort eine verpflichtende Fahrradkennzeichnung. Eines der zugelassenen Systeme ist der Bicycode. Verkaufst du ein Fahrrad oder E-Bike mit so einer Markierung, gehört das Übertragen des Codes zu den wichtigsten Schritten – sonst bleibt das Rad offiziell auf deinen Namen registriert. Wir erklären, wie das System funktioniert und worauf du beim Verkauf achten solltest.
Was ist der Bicycode überhaupt?
In Frankreich müssen seit Januar 2021 alle neu verkauften Fahrräder eine eindeutige Identifikationsnummer tragen. Diese Kennzeichnung dürfen verschiedene zugelassene Anbieter vergeben – einer der bekanntesten ist das System Bicycode.
Die Markierung sitzt meist direkt am Rahmen, entweder als Gravur oder als manipulationssichere Plakette. Jede Nummer ist einmalig und wird in einem nationalen Fahrradregister hinterlegt. Dadurch lässt sich ein Rad eindeutig seinem rechtmässigen Besitzer oder seiner Besitzerin zuordnen.
Für Käufer:innen ist das ein echter Vorteil: Vor dem Kauf eines Gebrauchtrads lässt sich prüfen, ob es als gestohlen gemeldet wurde. Das schafft Transparenz auf dem Gebrauchtmarkt – ein Prinzip, das wir bei Upway sehr schätzen, weil Vertrauen beim Gebrauchtkauf alles ist.
Warum du den Bicycode beim Verkauf übertragen solltest
Wenn du dein Rad privat verkaufst, solltest du unbedingt daran denken, die Registrierung zu aktualisieren. Der Code ist mit deinem Nutzerkonto verknüpft und weist dich offiziell als Eigentümer:in aus.
Nach dem Verkauf gehört der Code deshalb auf den neuen Besitzer oder die neue Besitzerin übertragen. Nur so kann diese Person das Rad korrekt registrieren und es im Diebstahlfall eindeutig identifizieren lassen.
Bleibt der Code auf deinen Namen registriert, kann das später für unnötige Komplikationen sorgen – zum Beispiel, wenn der neue Besitzer das Fahrrad selbst irgendwann weiterverkaufen möchte.
Verkaufst du an einen professionellen Händler, übernimmt dieser den Schritt häufig selbst. Plattformen wie Upway prüfen die Kennzeichnung und kümmern sich um die korrekte Registrierung im System.
So findest du deine Bicycode-Nummer
Bevor du dein Rad zum Verkauf anbietest, solltest du wissen, wo die Kennzeichnung sitzt.
Am einfachsten schaust du direkt am Fahrrad nach. Meist ist der Code gut sichtbar am Rahmen angebracht – als Gravur oder als kleines Etikett. Für deine Verkaufsanzeige lohnt sich sogar ein Foto davon: Das macht das Angebot glaubwürdiger und schafft Vertrauen bei Interessent:innen.
Alternativ findest du die Nummer in deinem persönlichen Konto im Bicycode-System. Nach dem Kauf eines Rads bekommt man dort in der Regel eine E-Mail mit der Einladung, das Fahrrad zu registrieren. Über dasselbe Konto lassen sich später auch Besitzübertragungen und Datenänderungen verwalten.
Welche Schritte beim Verkauf wichtig sind
Wirf kurz vor dem Verkauf einen Blick in dein Benutzerkonto: Sind deine Kontaktdaten aktuell, und ist das Rad korrekt registriert?
Lege ausserdem alle wichtigen Unterlagen bereit. Dazu gehören der ursprüngliche Kaufnachweis, das Ladegerät und – das ist gerade beim E-Bike entscheidend – die Schlüssel für den Akku. Fehlende Schlüssel oder ein fehlendes Ladegerät können einen Verkauf deutlich erschweren oder den Preis drücken.
Die eigentliche Übertragung des Codes erledigst du erst, wenn der Verkauf abgeschlossen ist und du den Kaufpreis erhalten hast. Idealerweise machst du diesen Schritt gemeinsam mit dem Käufer oder der Käuferin. So siehst du direkt, ob die Übertragung sauber funktioniert hat und ob die neue Person die Bestätigungsmail bekommen hat.
Tipp aus der Praxis
Was tun, wenn dein Fahrrad keinen Bicycode hat?
Nicht jedes Rad trägt automatisch eine Kennzeichnung. Vor allem ältere Modelle, die vor der Pflicht gekauft wurden, sind oft ohne Code unterwegs.
Das ist grundsätzlich nicht illegal, kann beim Verkauf aber für Unsicherheit sorgen. Käufer:innen achten heute zunehmend auf eine eindeutige Identifikation – gerade bei hochwertigeren E-Bikes.
In diesem Fall kannst du dein Rad nachträglich bei einem zertifizierten Anbieter registrieren und kennzeichnen lassen. Dafür brauchst du in der Regel einen Kaufnachweis oder ein anderes Dokument, das deine Eigentümschaft belegt. Verkaufst du an einen Händler, lässt sich dieser Schritt häufig im Rahmen des Verkaufsprozesses miterledigen.
Fazit
Der Bicycode ist eine eindeutige Identifikationsnummer für Fahrräder in Frankreich. Sie wird am Rahmen angebracht und in einem nationalen Fahrradregister gespeichert. Ja. Beim Verkauf sollte der Code auf den neuen Besitzer oder die neue Besitzerin übertragen werden, damit das Rad korrekt registriert bleibt. Meist direkt am Rahmen des Fahrrads oder in deinem persönlichen Konto im Bicycode-System. Ja, besonders bei älteren Rädern ist das möglich. Eine registrierte Kennzeichnung erhöht das Vertrauen beim Verkauf aber erheblich.Häufige Fragen zum Bicycode
Was ist ein Bicycode beim Fahrrad?
Muss man den Bicycode beim Verkauf übertragen?
Wo finde ich meine Bicycode-Nummer?
Kann ich ein Fahrrad ohne Bicycode verkaufen?



