Welche Marke ist besser: Tenways oder Cowboy?
Zwei der bekanntesten Namen unter den Urban-E-Bikes, ein sehr unterschiedliches Fahrgefühl: Wir vergleichen Tenways und Cowboy bei Motor, Akku, Komfort und Technik – damit du weißt, welches Bike wirklich zu deinem Alltag passt.
Wenn du auf der Suche nach einem stylischen, effizienten E-Bike für die Stadt bist, stößt du fast automatisch auf Tenways und Cowboy. Beide Marken stehen für minimalistisches Design und einfache Bedienung – unterscheiden sich aber deutlich in Motorleistung, Antrieb und Preis-Leistung. Wir haben beide E-Bike-Typen für den Stadtalltag genauer unter die Lupe genommen.
Motor und Unterstützung
Der Motor entscheidet maßgeblich, wie sich ein Urban-E-Bike im Stadtverkehr anfühlt.
Tenways verbaut in seinem Bestseller CGO600 Pro einen Bafang-Hinterradmotor mit 45 Nm Drehmoment und 350 Watt Leistung. Die Unterstützung ist drehmomentgesteuert, harmonisch abgestimmt und für den urbanen Einsatz vollkommen ausreichend.
Cowboy differenziert stärker zwischen den Modellen: Das Classic-Modell fährt mit einem eigens entwickelten 30-Nm-Hinterradmotor und 360-Wh-Akku, während die neuere Cowboy Cross mit 45 Nm und größerem 540-Wh-Akku deutlich mehr Kraft für Steigungen und schnelles Anfahren mitbringt.
Für den reinen Stadteinsatz liegen Tenways CGO600 Pro und die Cowboy Cross bei der Motorleistung nah beieinander – wer aber ein günstigeres Einstiegsmodell sucht, landet bei Cowboy eher bei der schwächer motorisierten Classic-Variante.
Akku und Reichweite
Tenways setzt beim CGO600 Pro auf einen herausnehmbaren 360-Wh-Akku mit einer Reichweite von etwa 70 bis 100 Kilometern, je nach Unterstützungsstufe.
Cowboy bietet je nach Modell 360 Wh (Classic, ca. 70 km Reichweite) oder 540 Wh (Cross, bis zu 90 km). Praktisch bei beiden Marken: Der Akku lässt sich herausnehmen und in der Wohnung laden – ideal, wenn im Fahrradkeller kein Stromanschluss vorhanden ist.
Antrieb, Komfort und Fahrgefühl
Cowboy fährt durchgängig mit einem wartungsarmen und leisen Gates-Carbon-Riemenantrieb. Tenways bietet beim CGO600 Pro ebenfalls einen Riemenantrieb an, bei einigen Einstiegsmodellen kommt noch eine klassische Kette zum Einsatz. Ein Riemenantrieb ist leiser, sauberer und nahezu wartungsfrei – ein klarer Vorteil im täglichen Stadtverkehr, vor allem bei Regen.
Beim Sattel setzt Tenways auf mehr Polsterung und Komfort, was sich auf längeren Pendelstrecken bemerkbar macht. Cowboy bleibt seinem minimalistischen Gesamtkonzept treu und verbaut einen schmaleren, sportlicheren Sattel.
Beide Marken nutzen einen Hinterradmotor statt eines Mittelmotors. Das hält das Gewicht niedrig und den Antrieb einfach, sorgt aber auch für ein etwas anderes Fahrgefühl als bei einem Mittelmotor-Bike – spürbar vor allem beim Anfahren am Berg.
Smarte Funktionen und Diebstahlschutz
Hier zieht Cowboy klar davon: Die App bietet GPS-Tracking, integrierten Diebstahlschutz, Fahrstatistiken und automatische Software-Updates. Das Bike ist stark digital integriert und lässt sich im Fall eines Diebstahls sogar per Fernortung wiederfinden.
Tenways bietet über die App ebenfalls GPS-Tracking und Grundfunktionen, aber insgesamt einen kleineren Funktionsumfang als Cowboy.
Preis-Leistung
Die Tenways CGO600 Pro startet meist zwischen 1.400 € und 1.700 € – ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis für ein Bike mit Riemenantrieb. Cowboy bewegt sich mit der Classic-Variante bei rund 1.800 € bis 2.200 €, die Cross-Variante mit mehr Leistung und Akku liegt eher bei 2.800 € bis 3.500 €. Wer bei Upway ein refurbished Modell sucht, bekommt beide Marken deutlich günstiger, geprüft, gewartet und mit Garantie.
Refurbished Tenways E-Bikes
Cowboy: Vor- und Nachteile
- Starke Cross-Variante mit viel Drehmoment und großem Akku
- Umfangreichste Smart-App mit GPS-Diebstahlschutz
- Durchgängig Riemenantrieb, sehr leise und wartungsarm
- Höherer Einstiegspreis, besonders bei der Cross-Variante
- Schmalerer, sportlicherer Sattel – weniger komfortabel auf langen Strecken
Tenways: Vor- und Nachteile
- Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
- Komfortablerer, stärker gepolsterter Sattel
- 45-Nm-Motor bereits in der günstigeren Pro-Variante
- Kleinerer Funktionsumfang in der App als Cowboy
- Bei Einstiegsmodellen teils noch klassische Kette statt Riemen
Fazit
Für den reinen Arbeitsweg ist Tenways oft die pragmatischere Wahl – guter Motor, komfortabler Sattel, günstigerer Preis. Cowboy lohnt sich, wenn dir smarte Vernetzung und Diebstahlschutz besonders wichtig sind. Die Tenways CGO600 Pro und die Cowboy Cross liegen mit 45 Nm gleichauf. Die günstigere Cowboy Classic ist mit 30 Nm schwächer motorisiert. Ja – beide Marken sind technisch robust und eignen sich gut als generalüberholtes E-Bike. Bei Upway wird jedes Bike geprüft, gewartet und mit 1 Jahr Garantie verkauft, meist deutlich günstiger als neu. Cowboy fährt durchgängig mit Gates-Carbon-Riemen, Tenways bietet Riemen beim CGO600 Pro und Kette bei einigen Einstiegsmodellen. Riemen sind leiser und wartungsärmer, halten aber meist keine extrem hohen Drehmomente aus.Häufig gestellte Fragen zu Tenways und Cowboy
Ist Cowboy oder Tenways besser für Pendler geeignet?
Welche Marke hat den stärkeren Motor?
Lohnt sich ein refurbished Tenways oder Cowboy?
Wie unterscheiden sich Kette und Riemenantrieb bei diesen Bikes?



