Velo Berlin 2026: Ein Fest der Bike Kultur auf dem Tempelhofer Feld 

Upway Editorial Team, Spezialisten für refurbished E-Bikes

Aktualisiert am 03. Februar 2026  |  10 Min. Lesezeit

Nach Jahren, in denen die Branche irgendwo zwischen Corona-Boom und Nachfrage-Delle hing, wirkte die Velo Berlin 2026 wie ein Reset-Knopf. Kein überinszeniertes Industry-Event, sondern ein echtes Festival für alles, was auf zwei Rädern passiert. 18.000 Besucher, über 200 Aussteller, mehr als 300 Marken und vor allem: spürbarer Drive zurück im Markt. Was wir am Upway Stand so erlebt haben und was wir für das Bike Jahr 2026 von der Messe mitnehmen, erfährst du in diesem Messebericht!

Tempelhof erklärt die Bike-Szene besser als jede Studie

Es gibt wenige Locations, die so gut zur Fahrradkultur passen wie das Tempelhofer Feld.

Du hast auf der einen Seite die riesigen Hangars, in denen sich Marken, Komponentenhersteller und Zubehörbrands positionieren. Und draußen das Rollfeld, das im Prinzip wie ein riesiger Playground funktioniert: Teststrecken, Rennen, Showruns. Alles gleichzeitig. 

Fahrrad ist wieder Alltag - nicht nur Hobby

Auf den Bühnen wurde genau darüber gesprochen : Infrastruktur, Verkehrswende, politische Rahmenbedingungen. Gleichzeitig stehen draußen Leute Schlange, um ein Lastenrad zu testen oder ein neues E-Bike Setup auszuprobieren.

Diese Gleichzeitigkeit ist spannend: Urban Mobility, Performance Cycling und Adventure-Bikes existieren nicht nebeneinander. Das Fahrrad ist merklich an der Schwelle, zum Haupt

Die spannendsten Neuheiten der Velo Berlin 2026

Urban & SUV E-Bikes: Alltag wird zum Haupt-Use-Case

Ein Bike, das auf der Messe immer wieder genannt wurde, ist das Victoria Avyon 11. Und das ist kein Zufall. Das Setup zeigt ziemlich genau, wo der Markt gerade hingeht.

Bosch Performance Line CX, großer 800-Wh-Akku, dazu ein wartungsarmer Riemenantrieb kombiniert mit der 3X3 Nine-Getriebenabe. Das ist kein Bike für den kurzen Sonntagsausflug, sondern für echten Alltag. Pendeln, Einkäufe, längere Touren – alles in einem System gedacht.

Was hier spannend ist: Es geht nicht mehr um maximale Sportlichkeit oder extreme Performance, sondern um ein Setup, das einfach funktioniert. Stabil, zuverlässig, wenig Wartung. Genau das, was viele Leute inzwischen suchen.

Cargobikes: Vom Nischenprodukt zur Full-Plattform

Mit dem Riese & Müller Load 5 75 wurde auf der Messe ziemlich deutlich, wie weit sich Lastenräder entwickelt haben.

Vollfederung, tiefer Schwerpunkt, optionales Bremssystem zur besseren Verteilung der Bremskraft – das sind Features, die man früher eher aus dem Performance-Bereich kannte. Jetzt landen sie im Cargo-Segment.

Das Bike ist darauf ausgelegt, Kinder, Einkäufe oder Lasten nicht nur zu transportieren, sondern dabei auch stabil und kontrollierbar zu bleiben. Und genau das ist der Punkt: Cargobikes werden nicht mehr nur gebaut, sie werden durchentwickelt.

Adaptive Bikes: Mobilität wird individueller

Ein eher stilles, aber extrem spannendes Produkt war das Bernds Gretel.

Ein kippstabiles Dreirad, faltbar, anpassbar auf unterschiedliche Körpergrößen und Bedürfnisse. Dazu eine spezielle Stabilisierung für Kurvenfahrten, die das Handling deutlich sicherer macht.

Das zeigt ziemlich klar, wohin sich ein Teil des Marktes bewegt: weg vom Standardbike, hin zu individuelleren Lösungen. Gerade auf einer Messe wie der Velo Berlin, wo sehr unterschiedliche Zielgruppen zusammenkommen, fällt das besonders auf.

Kinderbikes: Sicherheit wird neu gedacht

Ein eher stilles, aber extrem spannendes Produkt war das Bernds Gretel.

Ein kippstabiles Dreirad, faltbar, anpassbar auf unterschiedliche Körpergrößen und Bedürfnisse. Dazu eine spezielle Stabilisierung für Kurvenfahrten, die das Handling deutlich sicherer macht.

Das zeigt ziemlich klar, wohin sich ein Teil des Marktes bewegt: weg vom Standardbike, hin zu individuelleren Lösungen. Gerade auf einer Messe wie der Velo Berlin, wo sehr unterschiedliche Zielgruppen zusammenkommen, fällt das besonders auf.

Gravel & Bikepacking: Vom Trend zum System

Der Gravel-Bereich war auf der Messe allgegenwärtig, aber nicht mehr als einzelnes Produkt, sondern als komplettes Setup.

Ein gutes Beispiel dafür ist der Schwalbe G-One Overland. Der Reifen kombiniert ruhiges Abrollen auf Asphalt mit ausreichend Grip für Offroad-Passagen. Dazu Tubeless-Setup und Reflexstreifen für den Alltag.

Die Ausdiffernzierung beginnt also nun auch im Gravel Segment. Gravel wird 2026 nicht mehr als „alles kann, nichts muss“ verkauft, sondern klar auf bestimmte Use Cases zugeschnitten. Alltag, Reise, Langstrecke, jeweils mit eigenem Setup.

Smarte Sicherheit: Weniger Spielerei, mehr Funktion

Im Zubehörbereich hat sich vor allem eines gezeigt: Smart wird nur dann relevant, wenn es im Alltag funktioniert.

Das Busch+Müller Turntec T2 bringt Blinker direkt an die Lenkerenden, die sich per simpler Handbewegung bedienen lassen. Gerade im Stadtverkehr macht das einen echten Unterschied, weil die Hände am Lenker bleiben.

Ähnlich beim Abus Bordo One 600AF. Fingerabdrucksensor, App-Anbindung, Alarmfunktion – alles Features, die nicht überladen wirken, sondern direkt auf den Use Case einzahlen.

Hier sieht man sehr gut, wie sich Zubehör verändert hat: weniger Gimmick, mehr echte Funktion.

Micro-Innovationen: Die kleinen Ideen mit großem Impact

Ein Produkt, das auf den ersten Blick unscheinbar wirkt, aber extrem clever ist, ist der Topcarrier von Fahrer Berlin für Brompton-Bikes.

Er erlaubt es, klassische Fahrradtaschen an einem Faltrad zu nutzen, ohne den Faltmechanismus zu beeinträchtigen. Das ist kein großes Tech-Feature, aber genau die Art Lösung, die im Alltag einen Unterschied macht.

Und genau solche Produkte sind typisch für die Velo Berlin. Von Bike-Freaks für Bike-Freaks.

Updates vom Upway-Stand: Das haben wir auf der Velo Berlin 2026 erlebt

Auch für uns von Upway war die Velo Berlin 2026 ein wahres Fest der Bike-Kultur. Luca Pitzinger war wieder direkt vor Ort am Stand und heaz sich mit euch ausgetauscht und uns im Nachgang von seinen Messe-Eindrücken berichtet.

 

Die Gespräche mit Besucherinnen und Besuchern gingen schnell ins Detail. Es ging nicht nur um „Was kostet ein E-Bike?“, sondern viel stärker um die Frage: Was bekomme ich eigentlich für mein Geld und lohnt sich ein neues Bike überhaupt noch?

Refurbishment war dabei eines der zentralen Themen. Viele hatten das Konzept bereits auf dem Schirm, aber oft noch keine klare Vorstellung davon, wie groß der Unterschied zu klassischen Gebrauchtkäufen tatsächlich ist. Genau hier konnten wir ansetzen und zeigen, was ein professionell aufbereitetes E-Bike wirklich bedeutet. technisch geprüft, sauber eingestellt und ready für den Alltag.

 

Parallel dazu haben wir unseren Fokus klar erweitert. Neben Beratung und Austausch ging es dieses Jahr auch verstärkt um unser E-Bike-Ankaufsprogramm. Und das nicht nur theoretisch. Vor Ort wurden direkt Bikes bewertet und angekauft, Gespräche geführt und erste Kontakte für größere Verkaufsprozesse geknüpft.

Gerade im Kontext der aktuellen Marktsituation war das Feedback eindeutig. Viele Besucher erleben gerade selbst, wie hochpreisig neue E-Bikes geworden sind, insbesondere im Cargo- und E-Cargo-Segment. Genau an diesem Punkt wird Refurbishment plötzlich nicht nur interessant, sondern logisch.

Was wir aus den Gesprächen mitgenommen haben:
Das Bewusstsein für nachhaltige und gleichzeitig preislich sinnvolle Alternativen wächst. Und genau da positioniert sich Upway aktuell sehr klar.

Für uns war die Messe deshalb vor allem eines: eine Bestätigung, dass wir mit unserem Ansatz genau im richtigen Moment im Markt stehen. Und gleichzeitig ein Ausblick darauf, wie sich das Thema Refurbished E-Bikes in den nächsten Jahren weiterentwickeln wird.

Wir freuen uns auf jeden Fall jetzt schon auf die nächste Velo Berlin und darauf, wieder direkt mit euch ins Gespräch zu gehen.

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