1982: Die Geburt einer Strategie
Die Geschichte von Pegasus beginnt mit einer Bedrohung und einer Lösung.
Mitte der 1980er Jahre versuchte der Kaffeeröster Eduscho, auch Fahrräder in seinen Läden zu verkaufen. Das war eine existenzielle Bedrohung für unabhängige Fahrrad-Fachhändler.
Wie reagierte die Fahrrad-Handels-Genossenschaft ZEG? Mit Innovation statt Resignation: Die Marke Pegasus wurde gegründet und beim Patentamt angemeldet.
Das erste Modell war ein weißes "Berceau"-Leichtlaufrad – einfach, elegant, praktisch. Es setzte sofort einen neuen Trend und zeigte: Fachhändler können konkurrieren, wenn sie zusammenhalten.
1980er-1990er: Der Aufstieg zur Marktführerschaft
Pegasus wuchs schnell. Nach den Tourenrädern kamen Kinderräder, Rennräder, und später Spezialmodelle für verschiedene Anforderungen.
Der Schlüssel zum Erfolg: Pegasus verstand, dass die meisten Menschen nicht glamouröse Bikes wollen - sie wollen Bikes, die funktionieren, komfortabel sind und lange halten.
Das Logo mit dem geflügelten Pferd wurde zum Symbol für genau das: Qualität und Freiheit - nicht haute couture, sondern ganz praktische Freiheit.
1995: Die strategische Ergänzung – BULLS
1995 gründete die ZEG die Marke BULLS – bewusst als Ergänzung zu Pegasus.
Während Pegasus der alltägliche, komfortable Familienfahrer war, wurde BULLS der sportliche Performance-Bike.
Diese strategische Differenzierung ist bis heute ein Erfolgsfaktor: Pegasus und BULLS sind zwei verschiedene Marken für zwei verschiedene Arten von Fahrern - aus einem Stall.
2000er-2010er: Die E-Bike Revolution
Als E-Bikes zum Trend wurden, war Pegasus bereit. Mit dem Premio EVO mit vollständig integriertem Akku und starkem Bosch Performance Line CX Motor wurde Pegasus schnell zum Verkaufsschlager im E-Bike-Bereich.
Heute (2026) ist Pegasus nicht nur die meistverkaufte Fahrradmarke Deutschlands - es ist auch eine der führenden E-Bike-Marken im alltäglichen Segment.