Die schönsten Fahrradtouren in Deutschland – Teil 2: 5 weitere spektakuläre Mehrtages-Radwege

Upway Editorial Team, Spezialisten für refurbished E-Bikes

Aktualisiert am 29.Mai 2026  |  10 Min. Lesezeit

Willkommen zurück! In Teil 1 hast du 5 großartige Mehrtages-Radtouren kennengelernt: Elberadweg, Rheinradweg, Moselradweg, Weserradweg, Ostseeküste - die Touren, die Norddeutschland zu einem Erlebnis machen.

Aber Deutschland hat noch viel mehr zu bieten.

In Teil 2 zeigen wir dir 5 weitere spektakuläre Touren, diesmal mehr im Süden des Landes - von den bayerischen Alpen bis zur innerdeutschen Grenze, von Weinregionen bis zu Industriedenkmälern, von europäischen Fernradwegen bis zu versteckten Geheimtipps.

Diese Touren sind anders. Manche führen durch Berge (mit atemberaubenden Ausblicken), andere durch Weinregionen (mit täglichen Verkostungen), wieder andere durch Geschichte (ehemalige Grenze, Industriekultur). Alle sind E-Bike-tauglich, alle haben gute Infrastruktur, alle sind unvergesslich.

Also: Setz dich aufs Rad und lass uns losfahren.

Tour 6: Bodensee-Königssee-Radweg – Alpen-Panorama pur (450 km, 7-10 Tage)

Strecke: Lindau (Bodensee) bis Berchtesgaden (Königssee)
Länge: Ca. 450 km
Schwierigkeit: Mittel bis anspruchsvoll (einige Anstiege, aber machbar mit dem E-Bike)
Beste Jahreszeit: Mai-September
Besonders gut für: Berg-Fans, Seen-Liebhaber, Menschen die Panorama wollen

 

Warum der Bodensee-Königssee-Radweg?

Dieser Radweg ist der schönste Berg-Radweg Deutschlands. Du fährst am Fuß der Alpen entlang - von Westen nach Osten, immer mit Bergpanorama. Die Gipfel ragen neben dir auf (Zugspitze, Watzmann, Karwendel), Seen glitzern (Bodensee, Chiemsee, Königssee), die Wiesen sind grün und Glocken tragende Kühe säumen den Weg.

 

Es ist kein Mountainbike-Trail. Du fährst auf asphaltierten Radwegen, durch Täler, entlang von Flüssen. Aber: Es gibt Anstiege. Nicht brutal (keine 15% Steigung), aber spürbar (5-8% Steigung, manchmal 200-300 Höhenmeter am Tag). Mit einem E-Bike kein Problem - der Motor schiebt dich hoch.

Die Landschaft ist spektakulär. Jeden Tag neue Seen, neue Berge, neue Dörfer. Du fährst durch Oberbayern: Postkarten-Deutschland. Zwiebeltürme, Lederhosen, Weißwurst und Bier. Und: Schlösser! Neuschwanstein (Märchenschloss von Ludwig II.), Linderhof (weiteres Ludwig-Schloss), Herrenchiemsee (drittes Ludwig-Schloss, steht auf einer Insel im Chiemsee).

 

Die Highlights im Überblick:

Lindau & Bodensee: Inselstadt, Alpenblick, Start
Füssen & Neuschwanstein: Das berühmteste Schloss der Welt
Zugspitzregion: Höchster Berg Deutschlands (2.962 m)
Garmisch-Partenkirchen: Olympiastadt, Partnachklamm
Tegernsee & Schliersee: Mondäne Seen, bayerische Gemütlichkeit
Chiemsee: Bayerisches Meer, Schloss Herrenchiemsee
Königssee & Berchtesgaden: Fjordartiger See, dramatische Berge

 

Praktische Infos:

Etappen: 7-10 Etappen à 50-70 km. Höhenmeter: Insgesamt ca. 3.300 m bergauf (über die ganze Strecke verteilt, mit E-Bike machbar).

E-Bike-Tauglichkeit: Mit E-Bike sehr gut. Ohne E-Bike anspruchsvoll. Der Motor macht die Anstiege entspannt.

Übernachtung: In Füssen, Garmisch, Tegernsee, Chiemsee, Berchtesgaden vorab buchen (Touristenorte).

 

Hundefreundlich? Mittel. Viel Natur (gut für Hunde), aber in den Alpen oft Leinenpflicht (wegen Weidevieh). Die Schlösser sind meist nicht hundefreundlich.

Tour 7: Donauradweg - Von der Quelle bis Passau (600 km, 8-12 Tage)

Strecke: Donaueschingen (Quelle) bis Passau (österreichische Grenze)
Länge: Ca. 600 km (deutscher Teil), 2.850 km (gesamt bis Schwarzes Meer)
Schwierigkeit: Leicht (fast keine Steigungen, perfekt ausgebaut)
Beste Jahreszeit: April-Oktober
Besonders gut für: Kultur-Fans, Fluss-Liebhaber, entspannte Reisen

 

Warum der Donauradweg?

Der Donauradweg ist Teil der EuroVelo 6 (Atlantik bis Schwarzes Meer, 4.450 km durch 10 Länder). Der deutsche Teil ist spektakulär: Donauquelle im Schwarzwald, Schwäbische Alb mit Felsen, kulturelle Highlights (Ulm, Regensburg, Passau), Klöster, barocke Pracht.

Der Radweg ist perfekt ausgebaut. Fast durchgehend asphaltiert, flach wie ein Brett (die Donau fließt gemächlich), autofrei oder auf separaten Radwegen. Die Beschilderung ist hervorragend.

 

Die Highlights im Überblick:

Donaueschingen: Donauquelle im Schlosspark
Schwäbische Alb: Felslandschaften, Donaudurchbruch
Ulm: Ulmer Münster (höchster Kirchturm der Welt, 161 m)
Kloster Weltenburg: Älteste Klosterbrauerei der Welt, Biergarten an der Donau
Regensburg: UNESCO-Welterbe, mittelalterliche Altstadt, Steinerne Brücke
Passau: Dreiflüssestadt (Donau, Inn, Ilz treffen sich), Dom mit größter Orgel der Welt

 

Praktische Infos:

Etappen: 8-12 Etappen à 50-80 km. E-Bike-Tauglichkeit: Perfekt. Komplett flach, keine Anstiege.

Übernachtung: In Regensburg und Passau vorab buchen. Sonst meist spontan möglich.

 

Hundefreundlich? Sehr gut. Viele ländliche Pensionen/Gasthöfe entlang der Donau erlauben Hunde. Der Radweg ist autofrei und das Donauufer zugänglich.

Tour 8: Main-Radweg – Durch Franken und Wein (527 km, 8-11 Tage)

Strecke: Mainquellen (Fichtelgebirge) bis Mainz (Rhein-Mündung)
Länge: Ca. 527 km
Schwierigkeit: Leicht (kaum Steigungen, gut ausgebaut)
Beste Jahreszeit: April-Oktober
Besonders gut für: Wein-Liebhaber, Kultur-Fans, Franken-Entdecker

 

Warum der Main-Radweg?

Der Main-Radweg ist der Geheimtipp für Weinliebhaber. Er führt durch Franken - eine oft übersehene Region. Aber Franken ist wunderschön: mittelalterliche Städte (Bamberg, Würzburg), Weinberge (Frankenwein in Bocksbeutelflaschen), Burgen und sanfte Hügel.

Der Main schlängelt sich durch die Landschaft. Du fährst fast immer direkt am Fluss, auf asphaltierten Radwegen, autofrei. Und: Weinstuben. Alle 10-20 km eine Weinstadt, überall können Weine probiert werden (Silvaner, Müller-Thurgau, Bacchus).

 

Die Highlights im Überblick:

Fichtelgebirge: Mainquellen, Mittelgebirge
Bayreuth: Stadt Richard Wagners, Festspielhaus
Bamberg: UNESCO-Welterbe, Altes Rathaus auf der Brücke, Klein-Venedig, Rauchbier
Würzburg: Barocke Residenz (UNESCO-Welterbe), Festung Marienberg, Weinland
Miltenberg: Postkarten-Dorf, Fachwerk
Mainz: Landeshauptstadt, Gutenberg-Stadt, Rhein-Mündung

 

Praktische Infos:

Etappen: 8-11 Etappen à 50-70 km. E-Bike-Tauglichkeit: Sehr gut. Kaum Steigungen (nur im Fichtelgebirge am Anfang ein paar sanfte Hügel).

Übernachtung: In Bamberg, Würzburg, Mainz vorab buchen. Sonst meist spontan möglich.

 

Hundefreundlich? Gut. Viele Winzer-Pensionen in Franken erlauben Hunde. Radwege sind oft autofrei.

Tour 9: Ruhrtal-Radweg – Industriekultur trifft Natur (240 km, 4-6 Tage)

Strecke: Winterberg (Sauerland) bis Duisburg (Rhein-Mündung)
Länge: Ca. 240 km
Schwierigkeit: Leicht (ein paar Hügel im Sauerland, sonst flach)
Beste Jahreszeit: April-Oktober
Besonders gut für: Industriekultur-Fans, Menschen die Kontraste mögen

 

Warum der Ruhrtal-Radweg?

Der Ruhrtal-Radweg ist anders als alle anderen. Er führt durch das Ruhrgebiet - Deutschlands größte Industrieregion. Du siehst nicht nur Natur (Sauerland, Ruhrtal), sondern auch Industriedenkmäler: Zechen, Gasometer, Hochöfen, Förderturme.

Das klingt vielleicht nicht schön, ist aber schön. Lass dich überraschen. Die alten Industrieanlagen sind heute Kulturdenkmäler - beleuchtet, begrünt, zu Museen oder Parks umfunktioniert. Die Route der Industriekultur führt durch das Ruhrgebiet, und der Ruhrtal-Radweg kreuzt sie mehrfach.

Der Radweg ist kurz (240 km = 4-6 Tage), flach (nach dem Sauerland nur bergab), gut ausgebaut und voller Abwechslung (Natur, Kultur, Städte).

 

Die Highlights im Überblick:

Winterberg & Sauerland: Mittelgebirge, Ruhrquelle, Wälder
Arnsberg: Mittelalterliche Altstadt, Fachwerk
Essen & Zeche Zollverein: UNESCO-Welterbe, schönste Zeche der Welt, Industriearchitektur
Duisburg: Größter Binnenhafen Europas, Innenhafen, Landschaftspark Duisburg-Nord (ehemaliges Hüttenwerk, heute Park mit Hochöfen zum Besteigen)

 

Praktische Infos:

Etappen: 4-6 Etappen à 40-60 km. E-Bike-Tauglichkeit: Sehr gut. Im Sauerland ein paar Hügel, danach nur bergab.

Übernachtung: In Essen vorab buchen. Sonst meist spontan möglich.

 

Hundefreundlich? Gut. Viele Pensionen im Ruhrgebiet erlauben Hunde. In Parks (Zollverein, Landschaftspark) sind Hunde an der Leine willkommen.

Tour 10: EuroVelo 13 – Iron Curtain Trail (deutscher Teil, ca. 1.100 km, 12-18 Tage)

Strecke: Priwall/Travemünde (Ostsee) bis Hof (bayerisch-tschechische Grenze)
Länge: Ca. 1.100 km (deutscher Teil), 10.400 km (gesamt von Norwegen bis Schwarzes Meer)
Schwierigkeit: Mittel (einige Hügel, lange Strecke, teils abgelegen)
Beste Jahreszeit: Mai-September
Besonders gut für: Geschichte-Interessierte, Menschen die Grenzen erkunden wollen, Abenteurer

 

Warum der Iron Curtain Trail?

Der Iron Curtain Trail (EuroVelo 13) ist der geschichtsträchtigste Radweg Europas. Er folgt der ehemaligen innerdeutschen Grenze, der Grenze zwischen Ost- und Westdeutschland während des Kalten Krieges (1949-1989).

Früher standen hier Mauern, Zäune, Wachtürme und befand sich der Todesstreifen. Heute ist es ein Grünes Band – ein Naturschutzgebiet, das sich 1.400 km durch Deutschland zieht. Der Radweg führt direkt durch dieses Band.

Du fährst durch Geschichte: Gedenkstätten (Grenzmuseum, Mauerdenkmäler), ehemalige Grenzorte (geteilte Dörfer, Sperrgebiete), Natur (weil jahrzehntelang niemand hier war, ist die Natur wild geblieben - Biotope, seltene Tiere, unberührte Wälder).

Der Radweg ist anspruchsvoll. Nicht nur wegen der Steigungen (die gibt es, vor allem im Harz und Thüringer Wald), sondern wegen der Länge (1.100 km) und der Abgelegenheit (manche Abschnitte führen durch sehr einsame Gegenden). Aber: Es ist ein Erlebnis.

 

Die Highlights im Überblick:

Ostsee & Lübeck: Start, Travemünde, Priwall
Ratzeburger See: Grenzlandschaft, Grenzmuseum Schlagsdorf
Wendland & Elbe: Ländliche Gegend, Ruhe
Harz: Brocken (höchster Berg Norddeutschlands, 1.141 m), Grenze verlief mitten durchs Gebirge
Thüringen: Point Alpha (Gedenkstätte mit original-erhaltenen Grenzbefestigungen), Grenzlandmuseum Eichsfeld
Frankenwald: Dunkle Wälder, Grenze entlang Flüssen und Bergkämmen
Hof: Ende des deutschen Teils, tschechische Grenze

 

Praktische Infos:

Etappen: 12-18 Etappen à 60-90 km (lange Tour!). E-Bike-Tauglichkeit: Empfohlen. Einige Hügel (Harz, Thüringer Wald), mit E-Bike entspannter.

Übernachtung: Meist Pensionen in kleinen Orten, teilweise abgelegen. Vorausplanung sinnvoll.

 

Hundefreundlich? Sehr gut. Viel Natur, viele ländliche Pensionen erlauben Hunde. Der Radweg führt oft durch Wälder und Felder (autofrei, Hund kann laufen).

 

Besonderheit: Diese Tour ist historisch bedeutsam und führt durch sehr ruhige, ursprüngliche Gegenden. Perfekt für Menschen, die Geschichte und Natur kombinieren wollen.

Fazit: Noch mehr Abenteuer auf deutschen Radwegen

Du hast jetzt weitere 5 spektakuläre Touren im südlichen Deutschland kennengelernt:

Tour 6 (Bodensee-Königssee): Alpen-Panorama, Seen, Schlösser – atemberaubend, etwas anspruchsvoller
Tour 7 (Donauradweg): Europäischer Fernradweg, Kultur pur, entspannt und flach
Tour 8 (Main-Radweg): Franken, Wein, Bamberg, Würzburg – Geheimtipp für Genießer
Tour 9 (Ruhrtal-Radweg): Industriekultur, Zeche Zollverein, kurz und abwechslungsreich
Tour 10 (Iron Curtain Trail): Geschichte, innerdeutsche Grenze, Natur und Gedenken

Zusammen mit Teil 1 hast du jetzt 10 unvergessliche Mehrtages-Radtouren in Deutschland. Von der Nordsee bis zu den Alpen. Von Weinregionen bis zu Industriedenkmälern. Von Kultur bis Natur.

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Häufig gestellte Fragen

Kann ich die Touren auch im Winter fahren?

Theoretisch ja, praktisch schwierig. Die meisten Radwege sind im Winter (November-März) weniger gut geräumt (Schnee, Eis, Matsch). Viele Pensionen, Campingplätze, Restaurants entlang der Radwege haben Winterpause (vor allem in touristischen Gegenden wie Mosel, Ostsee, Alpen). Das Wetter ist unberechenbar (Regen, Kälte, kurze Tage). Empfehlung: Fahre von April bis Oktober. Die Hauptsaison ist Mai-September (bestes Wetter, alle Unterkünfte geöffnet). Frühling (April/Mai) und Herbst (September/Oktober) sind oft am schönsten: weniger Touristen, angenehme Temperaturen, schöne Farben (Obstblüte im Frühling, bunte Blätter im Herbst).

Sind die Touren auch mit Kindern machbar?

Die Touren in diesem Artikel sind für Erwachsene konzipiert (längere Etappen, 50-80 km/Tag). Mit Kindern solltest du kürzere, flachere Touren wählen. Kinderfreundliche Radwege: Elberadweg (flach, gut ausgebaut, viele Spielplätze), Moselradweg (kurz, flach, Weinstuben haben oft Spielplätze), Bodensee-Radweg (260 km rund um den See, viele Badestellen). Tipp: Etappen kürzen auf 30-40 km/Tag, mehr Pausen einplanen, Fahrrad-Anhänger oder Lastenrad nutzen (für kleine Kinder). Oder: E-Bikes für die Eltern + normale Räder für die Kinder (Eltern ziehen mit E-Bike einen Anhänger oder fahren mit Gepäck, Kinder fahren ohne Gepäck).

Was mache ich bei schlechtem Wetter?

Regenjacke anziehen und weiterfahren! Nein, im Ernst: Schlechtes Wetter gehört dazu. In Deutschland regnet es manchmal. Was du tun kannst: (1) Vorher Wetter checken (7-Tage-Vorhersage, plane flexible Etappen). (2) Regenklamotten einpacken (wasserdichte Regenjacke + Regenhose, Überschuhe, wasserdichte Packtaschen). (3) Ruhetag einlegen (wenn es stark regnet: im Hotel bleiben, Stadt erkunden, Museum besuchen, ausruhen). (4) Etappe verkürzen (bei Regen 40 km statt 70 km fahren). (5) Positiv denken (nach Regen kommt oft Sonnenschein, Landschaft sieht nach Regen frischer aus). Tipp: Im Frühsommer (Mai/Juni) regnet es oft weniger als im Hochsommer (Juli/August oft Gewitter).

Wie viel kostet eine Mehrtages-Radtour?

Grobe Kalkulation (pro Person, 7 Tage):
Übernachtung: 40-80 €/Nacht (Pension/Hotel) = 280-560 € für 7 Nächte. Verpflegung: 30-50 €/Tag (Frühstück, Mittagessen, Abendessen, Snacks) = 210-350 € für 7 Tage. Anreise: 50-150 € (Bahnticket mit Fahrrad, hin und zurück). Sonstiges: 50-100 € (Eintritte, Weinproben, Notfälle). Gesamt: Ca. 590-1.160 € pro Person für 7 Tage. Günstiger: Camping (10-25 €/Nacht), Selbstverpflegung (kochen statt Restaurant), kürzere Anreise. Teurer: Hotels (100+ €/Nacht), täglich Restaurant, längere Anreise. E-Bike: Wenn du noch keins hast: refurbished bei Upway 1.600-2.400 € (einmalig, dann hast du es für viele Touren). Neu wären es 3.000+ €.

Kann ich auch alleine fahren oder sollte ich in der Gruppe fahren?

Beides ist möglich! Alleine fahren hat Vorteile: Du bestimmst das Tempo, die Etappen, die Pausen. Du kannst spontan entscheiden. Du lernst schnell Leute kennen (in Pensionen, Biergärten, auf dem Radweg). Viele Radler sind alleine unterwegs. In der Gruppe fahren (Freunde, Familie, organisierte Radreise) hat auch Vorteile: Gesellschaft, gegenseitige Motivation, Sicherheit, gemeinsame Erlebnisse. Empfehlung für Einsteiger: Starte mit einer organisierten Radreise (Veranstalter planen alles, Unterkünfte, Gepäcktransport, Routeninfos) oder fahre mit Freunden. Für geübte Radler: Alleine fahren ist kein Problem, vor allem auf gut ausgebauten Radwegen (Elbe, Mosel, Donau).

Wie finde ich die Route – brauche ich GPS?

Beschilderung ist meist sehr gut auf deutschen Radwegen. Alle vorgestellten Touren haben grüne Schilder mit dem Radweg-Namen (z.B. "Elberadweg", "Moselradweg"). Du kannst theoretisch nur den Schildern folgen. Aber: Eine Navi-App (z.B. Komoot, Google Maps, Outdooractive) ist sehr empfehlenswert. Warum? (1) Falls du dich doch verfahren hast (kann passieren). (2) Für Abstecher (z.B. zu Burgen, Restaurants). (3) Um Etappen zu planen. (4) Um zu sehen wie weit es noch ist. Tipp: Lade die Offline-Karten vorher runter (falls kein Handyempfang). Oder: Kaufe eine gedruckte Radkarte (gibt's für alle großen Radwege, z.B. Bikeline-Führer, sehr detailliert mit Höhenprofil, Unterkünften, Sehenswürdigkeiten).

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