JobRad nach 3 Jahren behalten? Ja - und bei Upway verkaufen!

Upway Editorial Team, Spezialisten für refurbished E-Bikes

Aktualisiert am 07. April 2026  |  10 Min. Lesezeit

Du hast drei Jahre lang dein JobRad geleast, die steuerlichen Vorteile genutzt, und jetzt steht die Entscheidung an: Übernehmen oder zurückgeben? Die klare Antwort vorweg: In den allermeisten Fällen solltest du das Bike übernehmen - und zwar aus einem simplen Grund: Du kannst es danach für deutlich mehr verkaufen, als du für die Übernahme bezahlst.

 

Klingt zu gut, um wahr zu sein? Ist es aber nicht. Die Mathematik ist eindeutig: Der Übernahmepreis liegt bei 15-18% des ursprünglichen Kaufpreises, während der Gebrauchtmarktwert nach drei Jahren durchschnittlich bei 40% liegt. Die Differenz? Bares Geld, das du dir nicht entgehen lassen solltest.

 

In diesem Artikel erfährst du alles, was du über die JobRad-Übernahme wissen musst: Wie das System funktioniert, was die Übernahme kostet, wie viel dein Bike auf dem Gebrauchtmarkt wert ist - und warum Upway der ideale Partner ist, um dein geleastes E-Bike schnell und unkompliziert zu verkaufen.

Wie funktioniert JobRad – eine kurze Zusammenfassung

Für alle, die mit dem System noch nicht vertraut sind oder Details vergessen haben: JobRad (und ähnliche Anbieter wie BusinessBike, Bikeleasing-Service, Eurorad oder Lease-A-Bike) ist ein Dienstrad-Leasing über den Arbeitgeber.

 

So funktioniert's:

1. Auswahl: Du suchst dir beim Fachhändler ein E-Bike aus (praktisch jedes Modell möglich, oft bis 10.000 € oder mehr)

2. Leasingvertrag: Dein Arbeitgeber schließt mit dem Leasinganbieter einen 36-monatigen Vertrag ab

3. Gehaltsumwandlung: Die monatliche Leasingrate wird von deinem Bruttogehalt abgezogen

4. Steuerliche Förderung: Seit 2020 ist die Privatnutzung steuerfrei (vorher 1% des Listenpreises geldwerter Vorteil)

5. Versicherung & Service: Oft inklusive Vollkasko-Versicherung und Inspektionen

Die Ersparnis während der Leasingzeit

Durch die Gehaltsumwandlung vom Brutto sparst du Steuern und Sozialabgaben. Je nach Steuerklasse und Gehalt liegt die Ersparnis zwischen 15-40% im Vergleich zum Direktkauf. Bei einem 3.000 € E-Bike sind das schnell 450-1.200 € Vorteil über 3 Jahre.

Nach 36 Monaten:

Der Leasingvertrag endet - und jetzt wird es interessant.

Was passiert nach 3 Jahren?

Da gibt es dann drei Optionen:

Wenn deine Leasinglaufzeit endet (ca. 12 Wochen vorher bekommst du automatisch Bescheid vom Anbieter), hast du drei Möglichkeiten:

 

Option 1: E-Bike zurückgeben

Du gibst das Bike zurück und bist fein raus. Das Bike wird vom Leasinganbieter abgeholt (oder du bringst es zum Händler zurück) und wieder auf den Markt gebracht.

Macht das Sinn? In den folgenden Fällen, ja:

• Du bist mit dem Bike nicht zufrieden

• Du brauchst kein E-Bike mehr

• Das Bike ist technisch oder optisch stark ramponiert

Nachteil: Du verschenkst bares Geld (dazu gleich mehr).

 

Option 2: Neues Leasing abschließen

Viele Anbieter versuchen, dich für ein neues Leasing zu gewinnen. Du gibst das alte Bike zurück und least direkt ein neues Modell - quasi ein "Dauer-Abo" für E-Bikes.

Wann macht das Sinn?

• Du möchtest alle 3 Jahre die neueste Technik

• Du willst dauerhaft die Steuervorteile nutzen

• Du bist technikbegeistert und willst immer upgraden

Nachteil: Du besitzt nie ein Bike, sondern bist dauerhaft im Leasing-Kreislauf. Und: Du verzichtest auf den Gewinn beim Verkauf.

 

Option 3: E-Bike übernehmen (empfohlen!)

Du zahlst den Übernahmepreis (auch "Schlussrate" genannt) und das Bike gehört dir. Danach kannst du es weiterfahren, verkaufen oder verschenken - es ist dein Eigentum.

 

Wann macht das Sinn?

In 95% der Fälle, weil die Mathematik eindeutig ist.

Was kostet die Übernahme?

Die Zahlen für 2026

Der Übernahmepreis liegt - je nach Anbieter - zwischen 13% und 18% der unverbindlichen

Preisempfehlung (UVP) des E-Bikes.

 

Die aktuellen Werte 2026:

• JobRad: 17% der UVP

• BusinessBike: 15% der UVP

• Eurorad: 15% der UVP

• Bikeleasing-Service: ca. 18% der UVP

• Lease-A-Bike: 13% der UVP

 

Wichtiger Hinweis: Diese Zahlen können nicht vertraglich zugesichert werden. Warum? Das

Steuerrecht verbietet es. Eine vertragliche Zusicherung würde aus dem Leasing eine "versteckte Finanzierung" machen - und genau das will das Finanzamt verhindern.

In der Praxis halten die Anbieter diese Werte aber sehr zuverlässig ein. Tausende JobRadler haben ihre Bikes bereits zum angekündigten Übernahmepreis gekauft - Überraschungen sind extrem selten.

 

Konkretes Beispiel (36 Monate Laufzeit):

Bruttolistenpreis Rad: 4.000 €

Monatliche Leasingrate (Brutto): ca. 100 €

Netto-Belastung (effektiv): ca. 70 € (Arbeitnehmer-Beitrag)

Gesamtkosten nach 36 Mon.: ca. 2.520 €

Restwertkauf-Option: ca. 720 € (18 %)

Gesamtkosten (inkl. Kauf): ca. 3.240 €

Ersparnis: Über 1.000 € gegenüber Privatkauf inkl. Versicherung.

Der Clou: Dein E-Bike ist nach 3 Jahren deutlich mehr wert als der Übernahmepreis

Hier wird es richtig interessant. Der Übernahmepreis (15-18% der UVP) hat nichts mit dem

tatsächlichen Marktwert des E-Bikes zu tun. Der liegt nämlich deutlich höher.

 

Wertverlust von E-Bikes nach 3 Jahren:

E-Bikes verlieren - ähnlich wie Autos - in den ersten Jahren an Wert. Aber nicht so dramatisch, wie der Übernahmepreis suggeriert.

Typischer Wertverlust:

• Nach 1 Jahr: Ca. 20-30% Wertverlust (Restwert: 70-80%)

• Nach 2 Jahren: Ca. 35-40% Wertverlust (Restwert: 60-65%)

• Nach 3 Jahren: Ca. 55-60% Wertverlust (Restwert: 40-45%)

Das Finanzamt setzt steuerlich sogar 40% Restwert nach 3 Jahren an - und liegt damit ziemlich genau richtig.

 

Ein E-Bike mit 3.000 € UVP ist nach 3 Jahren auf dem Gebrauchtmarkt noch ca. 1.200-1.350 € wert (bei gutem Zustand).

Dein Übernahmepreis: 510 € (17%)

Gebrauchtmarktwert: 1.200 € (40%)

Gewinn beim sofortigen Verkauf: 690 €

 

Du kaufst das Bike für 510 € und kannst es direkt für 1.200 € verkaufen. Das ist eine Rendite von 135% - innerhalb weniger Wochen.

Warum ist der Übernahmepreis so niedrig?

Gute Frage! Die Antwort liegt in der Steuerstruktur und im Geschäftsmodell der Leasinganbieter. Das Finanzamt setzt nach 3 Jahren einen Restwert von 40% an (für steuerliche Zwecke). Wenn du das Bike für 17% kaufst, gilt die Differenz (23% der UVP) als geldwerter Vorteil, der eigentlich versteuert werden müsste.

Die Leasinganbieter übernehmen diese Versteuerung für dich - pauschal nach § 37b

EStG. Das kostet sie Geld, weshalb der Übernahmepreis von 10% (früher) auf 15-18% (heute) gestiegen ist.

 

Für die Leasinganbieter ist das ein kalkuliertes Risiko. Sie verdienen ihr Geld während der

Leasinglaufzeit - nicht beim Verkauf am Ende. Die meisten Nutzer übernehmen das Bike ohnehin (Übernahmequote liegt bei über 90%), und die Anbieter sparen sich den Aufwand, die Bikes einzeln zu verkaufen.

Für dich bedeutet das: Eine einmalige Gelegenheit, ein 3 Jahre altes E-Bike deutlich unter Marktwert zu kaufen.

Welche E-Bikes lohnen sich besonders?

Nicht jedes E-Bike hat nach 3 Jahren den gleichen Restwert. Einige Faktoren beeinflussen den Gebrauchtmarktwert massiv.

Premium-Marken halten den Wert besser

E-Bikes von etablierten Marken verlieren prozentual weniger Wert.

 

Wertstabile Marken:

• Riese & Müller: Oft noch 45-50% Restwert nach 3 Jahren

• Cube: Sehr beliebte Marke, stabiler Wiederverkauf

• Haibike: Besonders E-MTBs halten den Wert gut

• Kalkhoff, Bulls, Winora: Solide Mittelklasse mit gutem Restwert

• Canyon, Focus, Stevens: E-Bikes mit Qualitätsruf

 

Weniger wertstabil:

• No-Name-Marken: Oft nur 25-35% Restwert

• Supermarkt-E-Bikes: Schwer verkäuflich

• Exotische Marken ohne Service-Netz: Potenzielle Käufer haben Angst vor Ersatzteilproblemen

 

Wenn du schon beim Leasing weißt, dass du das Bike nach 3 Jahren verkaufen willst, wähle eine Marke mit gutem Ruf. Die Mehrkosten beim Leasing holen sich über den besseren Wiederverkaufswert wieder rein.

Motor und Akku: Die Herzstücke

Premium-Motoren halten den Wert:

• Bosch Performance/CX: Der Klassiker, sehr begehrt auf dem Gebrauchtmarkt

• Shimano Steps: Ebenfalls sehr gefragt

• Brose: Hochwertig, aber weniger verbreitet

• Yamaha: Zuverlässig und beliebt

 

Akkukapazität:

Ein größerer Akku (500-750 Wh) ist nach 3 Jahren wertvoller als ein kleiner (400 Wh). Auch wenn der Akku etwas Kapazität verloren hat, bietet ein großer Akku immer noch mehr Reichweite. 

Nach 3 Jahren Leasing hat der Akku ca. 300-500 Ladezyklen hinter sich. Bei guter Pflege sind das noch 80-90% der Originalkapazität - völlig in Ordnung. Bei Upway prüfen wir den Akku professionell und dokumentieren den Zustand für Käufer.

E-Bike-Typ: Was verkauft sich gut?

Sehr gefragt (hoher Restwert):

• E-Trekking-Bikes: Vielseitig, für viele Käufer interessant

• E-City-Bikes: Großer Markt, viele Interessenten

• E-Mountainbikes: Bei gutem Zustand sehr begehrt (aber oft stärker beansprucht)

 

Nischen-Markt (schwieriger zu verkaufen):

• E-Lastenräder: Spezielles Publikum

• E-Rennräder: Kleinere Zielgruppe

• Spezielle E-MTB-Kategorien: Z.B. Enduro/Downhill

 

Das bedeutet: Ein Standard-E-Trekking oder City-Bike von einer guten Marke ist nach 3 Jahren am einfachsten zu verkaufen - und erzielt gute Preise.

Praxisbeispiele: Was bringt die Übernahme wirklich?

Wir können uns 3 verschiedene Szenarien vorstellen, wie so etwas ablaufen kann.

 

Beispiel 1: Standard E-Trekking (Cube Touring Hybrid, UVP 3.500 €)

Leasinganbieter: JobRad

Übernahmepreis nach 3 Jahren: 595 € (17% von 3.500 €)

Gebrauchtmarktwert nach 3 Jahren (guter Zustand):

• Privatverkauf Kleinanzeigen: Ca. 1.300-1.500 €

• Verkauf bei Upway: Ca. 1.400 € (nach Prüfung)

Gewinn: 805-905 €

Zeitaufwand:

• Privatverkauf: 2-4 Wochen Inserieren, Besichtigungen, Verhandlungen

• Upway: Bike abgeben, Prüfung abwarten (1-2 Wochen), Geld erhalten

 

Beispiel 2: Premium E-Bike (Riese & Müller Charger, UVP 6.000 €)

Leasinganbieter: BusinessBike

Übernahmepreis nach 3 Jahren: 900 € (15% von 6.000 €)

Gebrauchtmarktwert nach 3 Jahren:

• Privatverkauf: Ca. 2.500-2.800 €

• Verkauf bei Upway: Ca. 2.600-2.700 €

Gewinn: 1.600-1.900 €

Besonderheit: Premium-Bikes behalten prozentual mehr Wert (ca. 45% statt 40%).

 

Beispiel 3: E-City-Bike Einsteigerklasse (Kalkhoff Agattu, UVP 2.500 €)

Leasinganbieter: Lease-A-Bike

Übernahmepreis nach 3 Jahren: 325 € (13% von 2.500 €)

Gebrauchtmarktwert nach 3 Jahren:

• Privatverkauf: Ca. 900-1.100 €

• Verkauf bei Upway: Ca. 1.000 €

Gewinn: 575-775 €

 

Fazit: Selbst bei günstigeren E-Bikes lohnt sich die Übernahme finanziell.

Wann lohnt sich die Übernahme NICHT?

In sehr wenigen Fällen kann es sinnvoller sein, das Bike zurückzugeben:

1. Starke Beschädigungen oder Unfallschäden

Wenn das Bike schwer beschädigt ist (z.B. nach einem Unfall), kann der Restwert unter dem

Übernahmepreis liegen.

Beispiel: Rahmen angeknackst, Display kaputt, Motor defekt

Reparaturkosten: 800-1.500 €

Übernahmepreis: 500 €

Gebrauchtmarktwert (defekt): 300-500 €

In diesem Fall: Bike zurückgeben und Versicherung prüfen (falls Schaden versichert war).

2. Extrem hohe Laufleistung mit massivem Verschleiß

Wenn du das Bike 3 Jahre lang intensiv (täglich 30-50 km) genutzt hast, können Folgekosten hoch sein:

Mögliche Verschleißteile nach 15.000-20.000 km:

• Akku nur noch 60-70% Kapazität (Austausch: 600 €)

• Motor-Verschleiß (bei sehr günstigen Motoren)

• Mehrfacher Austausch: Kette, Kassette, Bremsen, Reifen

Rechnung: Wenn du für 500 € übernimmst, aber sofort 800 € in Reparaturen stecken musst, wird's knapp.

 

Tipp: Lass das Bike vor der Übernahme von uns prüfen. Wir sagen dir ehrlich, ob sich die Übernahme lohnt oder ob eine Rückgabe sinnvoller ist.

3. Das Bike passt nicht mehr zu deinen Bedürfnissen

Wenn du mittlerweile merkst, dass du ein ganz anderes Bike brauchst (z.B. E-MTB statt City-Bike), kann es sinnvoll sein, zurückzugeben und neu zu kaufen.

Aber: Selbst dann ist Übernahme + Verkauf oft die bessere Wahl. Du machst 500-800 € Gewinn und kaufst dir dann das passende Bike.

Warum bei Upway verkaufen? Die Vorteile im Überblick

Häufig gestellte Fragen

Du hast dich entschieden, das JobRad zu übernehmen. Jetzt stellt sich die Frage: Wie verkaufe ich es am besten?

 

Option 1: Privatverkauf (Kleinanzeigen, Ebay etc.)

Vorteile:

• Potenziell höchster Preis (wenn du Glück hast)

• Direkte Kontrolle über Preis und Verhandlung

 

Nachteile:

• Zeitaufwand: Fotos machen, Inserat schreiben, auf Anfragen antworten, Besichtigungen

koordinieren (2-6 Wochen typisch)

• Unsicherheit: Unverbindliche Interessenten, kurzfristige Absagen, Preisverhandlungen vor Ort

• Risiko: Betrugsversuche (gefälschte Überweisungen, PayPal-Scams)

• Keine Garantie: Käufer erwartet später oft Gewährleistung – rechtlich kompliziert

• Logistik: Treffen vereinbaren, Probefahrten, ggf. Versand organisieren

Realistischer Ablauf: 3-4 Wochen Inserat, 10-20 Anfragen (viele unverbindlich), 3-5

Besichtigungen, 2-3 Preisverhandlungen, dann endlich Verkauf.

 

Option 2: Verkauf bei Upway (empfohlen!)

1. Kontaktaufnahme: Du meldest dich bei uns (online oder vor Ort)

2. Bewertung: Wir prüfen dein E-Bike professionell (Akku-Diagnose, technischer Check, optischer Zustand)

3. Angebot: Du erhältst ein faires Kaufangebot basierend auf Marktwert

4. Verkauf: Du nimmst an – wir zahlen direkt

5. Aufbereitung: Wir bringen das Bike in Top-Zustand (Verschleißteile, Reinigung,

Software-Updates)

6. Weiterverkauf: Das Bike wird als geprüftes Refurbished E-Bike verkauft

 

Vorteile:

 

■ Schnell: Verkauf innerhalb 1-2 Wochen (statt 3-6 Wochen Privatverkauf)

■ Unkompliziert: Kein Inserat schreiben, keine Besichtigungen, keine Verhandlungen

■ Sicher: Keine Betrüger, keine Zahlungsausfälle

■ Fairer Preis: Wir zahlen Marktpreise (oft nur 5-10% unter Privatverkauf, dafür ohne Aufwand)

■ Professionelle Bewertung: Akku-Test, technischer Check – du weißt genau, was dein Bike wert ist

■ Nachhaltigkeit: Dein Bike bekommt ein zweites Leben statt auf Kleinanzeigen zu versauern

■ Keine Gewährleistung: Anders als beim Privatverkauf (wo Käufer dich später belangen können) bist du bei uns sofort raus

 

Beispiel-Ablauf:

Tag 1: Du kontaktierst Upway, schickst Fotos und Details zum Bike

Tag 3: Vor-Ort-Termin oder Bike-Abgabe zur Prüfung

Tag 5: Professionelle Bewertung abgeschlossen, Kaufangebot unterbreitet

Tag 6: Du nimmst an, Geld wird überwiesen

Fertig!

 

Typische Preise bei Upway:

Wir orientieren uns am realistischen Gebraucht Marktwert - nicht an überhöhten Kleinanzeigen-Inseraten, die monatelang niemand kauft. 

 

Rechenbeispiel:

• Privatverkauf-Inserat: 1.500 € (Wunschpreis)

• Realistischer Verkaufspreis nach Verhandlung: 1.300 €

• Upway-Angebot: 1.250 € (sofort, ohne Aufwand)

 

Die Rechnung: 50 € weniger, dafür 3-4 Wochen Zeitersparnis und null Stress. Für die meisten ein No-Brainer.

JobRad-Leasingrückläufer bei Upway: Warum wir sie lieben

Wir bei Upway sind große Fans von JobRad-Leasingrückläufern. Warum?

 

1. Bekannte Herkunft

JobRad-Bikes stammen aus nachvollziehbaren Quellen (Firmen-Leasing). Wir wissen genau: Das Bike ist 3 Jahre alt, wurde regelmäßig gewartet (oft Pflicht im Leasingvertrag), und der Kilometerstand ist meist realistisch.

Im Gegensatz zu: Privatverkauf-Bikes mit unklarer Historie ("War bei meiner Oma im Keller").

 

2. Meist guter Zustand

Viele JobRadler nutzen ihr Bike regelmäßig, aber pfleglich (Arbeitsweg, Wochenend-Touren). Das sind keine E-MTBs, die 3 Jahre lang Downhill-Rennen gefahren sind. Typischer Zustand eines 3-jährigen JobRads:

• 3.000-8.000 km Laufleistung

• Regelmäßige Inspektionen (oft durch Leasingvertrag abgedeckt)

• Optisch: Normale Gebrauchsspuren, aber keine Schäden

• Technisch: Voll funktionsfähig

 

3. Premium-Ausstattung

JobRad-Nutzer wählen oft hochwertigere Bikes, weil die Steuerersparnis bei teureren Modellen größer ist. Das bedeutet: Wir bekommen oft Bikes von Riese & Müller, Cube, Haibike etc. – nicht Supermarkt-Ware.

 

4. Professionelle Aufbereitung lohnt sich

Ein 3 Jahre altes Premium-E-Bike braucht meist nur:

• Neue Verschleißteile (Kette, Kassette, Bremsbeläge)

• Gründliche Reinigung

• Software-Updates

• Akkutest

Kosten für uns: 150-300 €

Verkaufspreis danach: 1.800-3.500 € (je nach Modell)

Das rechnet sich - und deshalb zahlen wir faire Preise beim Ankauf.

Häufige Bedenken - und warum sie unbegründet sind

"Ich muss das Bike doch in gutem Zustand zurückgeben?"

Ja, beim Zurückgeben an den Leasinganbieter. Aber: Wenn du das Bike kaufst, gehört es dir - egal in welchem Zustand. Du kannst es dann in genau diesem Zustand an Upway verkaufen.

 

Wichtig: "Ordnungsgemäßer und betriebssicherer Zustand" bedeutet: Funktionsfähig und

verkehrssicher. Normale Gebrauchsspuren (Kratzer, leichte Dellen) sind kein Problem.

 

"Was ist, wenn Upway mir weniger bietet als der Übernahmepreis?"

Das ist extrem selten - außer bei Totalschäden oder Exoten-Marken.

Wenn es doch passiert: Du gibst das Bike einfach an den Leasinganbieter zurück (Option 1). Kein Risiko für dich.

Frag uns VORHER nach einer unverbindlichen Bewertung. Wir sagen dir ehrlich, ob Übernahme Sinn macht.

 

"Muss ich Steuern zahlen auf den Gewinn beim Verkauf?"

Nein. Private Verkäufe von gebrauchten Gegenständen sind steuerfrei (außer du bist gewerblicher Händler). Die Differenz zwischen Übernahmepreis (500 €) und Verkaufspreis (1.200 €) ist dein steuerfreier Gewinn.

 

"Ich habe das Bike stark genutzt – lohnt sich das überhaupt?"

Kommt drauf an. Wenn das Bike technisch noch läuft und optisch akzeptabel ist: Ja, lohnt sich. Unsere Empfehlung: Lass es uns anschauen. Wir sagen dir innerhalb von 2 Tagen, ob sich die Übernahme rechnet.

 

Worst-Case: Wir bieten weniger als der Übernahmepreis – dann gibst du es zurück.

Best-Case: Wir bieten 700-1.500 € mehr – du machst Gewinn.

Der optimale Ablauf: So holst du das Maximum raus

Hier ist unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung für die perfekte JobRad-Übernahme:

12 Wochen vor Leasingende

 

Schritt 1: Du erhältst Bescheid vom Leasinganbieter (automatisch per Mail)

 

Schritt 2: Kontaktiere Upway für eine erste Einschätzung

• Schick uns Fotos vom Bike (rundum, Motor, Display, Akku)

• Nenne uns Marke, Modell, ungefähre Laufleistung

• Wir geben dir eine erste Werteinschätzung (unverbindlich)

 

Schritt 3: Entscheide, ob du übernimmst

• Wenn Upway-Angebot > Übernahmepreis: Klares Ja

• Wenn Upway-Angebot < Übernahmepreis: Zurückgeben

4 Wochen vor Leasingende

 

Schritt 4: Übernahmeangebot vom Leasinganbieter kommt an

• Prüfe den genauen Übernahmepreis (sollte bei 15-18% UVP liegen)

• Nimm das Angebot an

 

Schritt 5 (optional): Kleine Aufwertungen vornehmen

• Bike gründlich reinigen

• Kleine Kratzer ausbessern (Lackstift)

• Verschleißteile checken (muss aber nicht – Upway macht das ohnehin)

Direkt nach Übernahme

 

Schritt 6: Offizielle Bewertung bei Upway

• Bring das Bike zu uns (oder wir holen es ab)

• Professioneller Akku-Test, technischer Check

• Verbindliches Kaufangebot innerhalb 1-2 Tagen

 

Schritt 7: Verkaufen

• Angebot annehmen

• Geld erhalten (Überweisung innerhalb 2-3 Werktage)

• Fertig!

 

Gesamtdauer vom Übernahme-Bescheid bis zum Geld auf dem Konto: 6-8 Wochen

Sonderfälle und Spezialfragen

Was ist mit Versicherungsschäden?

Wenn dein Bike während der Leasingzeit beschädigt oder gestohlen wurde:

Bei Totalschaden/Diebstahl:

• Versicherung reguliert, Leasingvertrag endet vorzeitig

• Du bekommst kein Übernahmeangebot (Bike existiert nicht mehr)

Bei Teilschaden (repariert):

• Bike wurde repariert, Leasing läuft weiter

• Am Ende: Normale Übernahme möglich

• Wichtig: Dokumentiere die Reparatur für spätere Käufer (Transparenz erhöht Vertrauen)

 

Kann ich das Bike auch behalten und weiterfahren?

Natürlich! Wenn du mit dem Bike zufrieden bist, fahr es weiter. Nach 3-5 weiteren Jahren kannst du es immer noch verkaufen (dann halt für weniger).

 

Die Rechnung:

• Jahr 3: Übernahmepreis 500 €, Marktwert 1.200 €

• Jahr 6: Marktwert noch ca. 600-800 € (weitere 3 Jahre Wertverlust)

Wenn du 3 weitere Jahre fährst: Immer noch 100-300 € Gewinn beim späteren Verkauf möglich.

 

Mein Arbeitgeber hat sich an den Leasingraten beteiligt - ändert das was?

Nein. Der Übernahmepreis bleibt gleich (15-18% der UVP), egal ob dein Arbeitgeber 0%, 20% oder 50% der Rate übernommen hat.

Für dich bedeutet das: Je mehr dein Arbeitgeber bezahlt hat, desto besser dein Deal beimVerkauf.

Beispiel:

• Ohne Zuschuss: Du zahlst 3 Jahre lang 100 € netto/Monat = 3.600 € + 500 € Übernahme = 4.100 € Gesamtkosten

• Mit 50% Zuschuss: Du zahlst 3 Jahre lang 50 € netto/Monat = 1.800 € + 500 € Übernahme = 2.300 € Gesamtkosten

Bei Verkauf für 1.200 €: Im zweiten Fall hast du das Bike praktisch umsonst 3 Jahre genutzt - und machst sogar Gewinn.

 

Was, wenn ich während der Leasingzeit den Arbeitgeber wechsle?

Das kommt häufiger vor. Je nach Leasinganbieter und Zeitpunkt hast du mehrere Optionen:

 

1. Vorzeitige Ablösung:

• Du kaufst das Bike aus dem laufenden Vertrag heraus

• Ablösesumme = Restwert + Restleasingraten

• Oft unattraktiv, da teurer als Übernahme am Ende

 

2. Übernahme durch neuen Arbeitgeber:

• Wenn dein neuer Arbeitgeber auch JobRad anbietet, kann der Vertrag übertragen werden

• Leasing läuft normal weiter

 

3. Bike zurückgeben:

• Vertrag endet, du gibst das Bike zurück

• Keine Übernahme möglich

Unser Tipp: Wenn möglich, halte durch bis zum regulären Leasingende. Die Übernahme nach 36 Monaten ist am günstigsten.

Fazit

Fassen wir zusammen:

Die Zahlen sprechen für sich:

■ Übernahmepreis: 15-18% der UVP (ca. 450-650 € bei 3.000 € Bike)

■ Gebrauchtmarktwert: 40-45% der UVP (ca. 1.200-1.350 € bei 3.000 € Bike)

■ Gewinn beim Verkauf: 500-1.000 € (je nach Modell und Zustand)

Unsere klare Empfehlung:

1. JobRad nach 3 Jahren übernehmen (außer bei Totalschäden)

2. Bei Upway verkaufen für schnellen, unkomplizierten Verkauf zum fairen Preis

3. Gewinn einstreichen und ggf. in ein neues Bike investieren

Häufig gestellte Fragen

Muss ich das JobRad nach 3 Jahren übernehmen?

Nein, du hast drei Optionen: Übernehmen (gegen Zahlung des Übernahmepreises), zurückgeben (kostenlos) oder ein neues Leasing abschließen. Die Übernahme ist freiwillig, lohnt sich aber in den meisten Fällen finanziell, weil der Gebrauchtmarktwert deutlich über dem Übernahmepreis liegt.

Warum ist der Übernahmepreis so niedrig?

Der niedrige Übernahmepreis (15-18%) liegt an der Steuerstruktur. Das Finanzamt setzt einen Restwert von 40% an. Die Differenz zwischen diesem Restwert und dem Übernahmepreis gilt als geldwerter Vorteil, den die Leasinganbieter für dich pauschal versteuern (§37b EStG). Das kostet die Anbieter Geld, weshalb der Übernahmepreis von früher 10% auf heute 15-18% gestiegen ist.

Was ist mein JobRad nach 3 Jahren wert?

Ein E-Bike verliert nach 3 Jahren durchschnittlich 55-60% seines Wertes, hat also noch einen Restwert von 40-45% der UVP. Bei gutem Zustand und Premium-Marken kann der Wert auch bei 45-50% liegen. Ein E-Bike mit 3.000 € UVP ist nach 3 Jahren also ca. 1.200-1.350 € wert – deutlich mehr als der Übernahmepreis von 450-540 €.

Kann ich das übernommene JobRad sofort verkaufen?

Ja, absolut. Nach der Übernahme gehört das Bike dir, und du kannst damit machen, was du willst - weiterfahren, verschenken oder verkaufen. Viele JobRadler übernehmen das Bike gezielt, um es mit Gewinn zu verkaufen. Die Differenz zwischen Übernahmepreis (15-18%) und Marktwert (40-45%) ist dein steuerfreier Gewinn.

Wie viel Gewinn kann ich beim Verkauf machen?

Der Gewinn hängt vom Modell und Zustand ab. Bei einem Standard-E-Bike (3.000 € UVP) liegt der typische Gewinn bei 600-900 €. Bei Premium-Bikes (5.000-7.000 € UVP) sind Gewinne von 1.500-2.000 € möglich. Rechne mit: Gebrauchtmarktwert (40-45% UVP) minus Übernahmepreis (15-18% UVP) = 25-30% der UVP als Gewinn.

Muss ich Steuern zahlen auf den Verkaufsgewinn?

Nein. Private Verkäufe von gebrauchten Gegenständen sind in Deutschland steuerfrei (außer bei gewerblichem Handel). Die Differenz zwischen Übernahmepreis und Verkaufspreis ist dein steuerfreier Gewinn. Auch die Finanzbehörden sehen das so – es handelt sich um einen normalen Privatverkauf eines gebrauchten E-Bikes.

Was ist, wenn mein Bike während der Leasingzeit beschädigt wurde?

Bei reparierten Schäden ist die Übernahme meist trotzdem möglich. Dokumentiere die Reparatur für spätere Käufer (erhöht Transparenz). Bei Totalschäden oder Diebstahl reguliert die Versicherung, der Leasingvertrag endet vorzeitig – keine Übernahme möglich. Bei kleineren Schäden (Kratzer, Dellen) gilt: Normal und kein Hinderungsgrund für Übernahme oder Verkauf.

Funktioniert das auch bei anderen Leasing-Anbietern (BusinessBike, Lease-A-Bike)?

Ja, das Prinzip ist bei allen Anbietern gleich. Die Übernahmepreise variieren leicht: JobRad 17%, BusinessBike/Eurorad 15%, Bikeleasing 18%, Lease-A-Bike 13%. Der Gebrauchtmarktwert ist unabhängig vom Leasinganbieter - er hängt vom Bike-Modell ab. Deshalb funktioniert die Gewinn-Rechnung bei allen Anbietern.

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Über den Autor

Upway Editorial Team, Spezialisten für refurbished E-Bikes
Wir sind die Spezialisten für refurbished E-Bikes bei Upway. Unser Redaktionsteam analysiert Technik, Trends und Nutzung mit einem klaren Anspruch: gute Entscheidungen brauchen gute Informationen. Nachhaltig, praxisnah und immer mit Blick auf das, was E-Bike-Fahren heute wirklich bedeutet.