Mit der ersten großen Überarbeitung entwickelte Orbea das Konzept deutlich weiter.
Technisch blieb vieles ähnlich. Wieder gab es 252 Wh Zusatzkapazität bei rund 1,4 kg Gewicht. Die Reichweitensteigerung konnte man nun mit Erfahrungswerten aus der Praxis genauer einschätzen und kam so auf circa 50% mehr Leistung.
Viel wichtiger war aber die deutlich größere Modellabdeckung.
Der neue Range Extender war nicht mehr nur der Orbea Rise-Serie vorbehalten , sondern auch Modelle wie Kemen oder Urrun. Dadurch wurde das System erstmals wirklich interessant für unterschiedliche Fahrertypen.
Auch die unterschiedlichen Kabellängen zeigen ziemlich gut, wie stark Orbea inzwischen auf Integration achtete. Je nach Bike kamen verschiedene Varianten mit 225 mm oder 275 mm Kabel zum Einsatz.
Gerade bei SUV- und Adventure-orientierten Bikes wie dem Kemen funktioniert das Konzept extrem gut. Viele Fahrer nutzten den Zusatzakku nicht mehr nur für Touren, sondern zunehmend auch im Alltag oder beim Pendeln.
Interessant ist außerdem, dass Orbea den Flaschenhalter bewusst flexibel hielt. Der Halter konnte weiterhin auch normale Trinkflaschen aufnehmen. Das klingt erstmal banal, macht im Alltag aber tatsächlich einen großen Unterschied.