Paris - Brest - Paris: Die legendäre 1.200-km-Radfahrt – Das Abenteuer deines Lebens

Upway Editorial Team, Spezialisten für refurbished E-Bikes

Aktualisiert am 12.Juni 2026  |  10 Min. Lesezeit

Es ist 3 Uhr morgens. Du stehst am Schloss Rambouillet. Um dich herum: 8.000 andere Radfahrerinnen und Radfahrer. Alle warten. Alle sind nervös. Alle wollen es schaffen.

Das ist Paris-Brest-Paris.

 

Die legendärste Langstrecken-Radfahrt der Welt. 1.200 Kilometer von Paris zum Atlantik und zurück. 10.000-12.000 Höhenmeter. 90 Stunden Maximalzeit. Alle vier Jahre. Nur qualifizierte Starter auf Bio bikes dürfen mitfahren.

 

Und du könntest einer davon sein.

In diesem Artikel kannst du alles über Paris-Brest-Paris 2027 lesen: Die Geschichte (seit 1891!), die Strecke (alle 18 Kontrollpunkte), die Qualifikation (vier Brevets in weniger als 40 Stunden), warum es mit einem E-Bike machbar ist (auch für Amateurinnen), wie du dich vorbereitest, und was dich am Event selbst erwartet (die unbeschreibliche Atmosphäre, die Unterstützung der Franzosen, das Gemeinschaftsgefühl).

Paris-Brest-Paris ist nicht nur eine Radfahrt. Es ist eine Pilgerfahrt.

Die Geschichte: Von 1891 bis heute

1891. Das Jahr, in dem alles begann. Die französische Sportzeitung "Le Petit Journal" schreibt einen Wettbewerb aus: Wer schafft es, von Paris nach Brest und zurück zu fahren? 200 Starter machen sich auf den Weg. Auf Stahlrahmen-Rädern, auf unmöglichen Wegen, ohne Schaltung. Die erste Finisherin: Paulette Vassard, 1931.

Das war der Anfang.

Von 1891 bis 1951 war PBP ein echtes Rennen - Profis gegen Amateure, Speed war alles. Die besten Fahrer versuchten, sich gegenseitig zu schlagen. Legendäre Namen wie René Pottier (1910) und Jean Robic (1945) gingen in die Geschichte ein.

Dann, 1951, endete die Renn-Era. Zu gefährlich, zu radikal, zu viele Unfälle. Die Organisatoren vom Audax Club Parisien (ACP) beschlossen: Wir machen ein Brevet statt ein Rennen. Ein Brevet ist eine Ultra Dauer-Radfahrt mit Zeitlimit - es geht nicht ums Gewinnen, sondern um zu Finishen.

Seit 1931 wird PBP als Brevet ausgetragen. (Ja, das war vor 1951 – die Brevets begannen parallel zum Rennen.) Und diese Tradition besteht bis heute.

Die Entwicklung:

  • 1891-1951: Rennen (Profis + Amateure, Geschwindigkeit zählt)
  • 1931 bis heute: Brevet (alle Niveaus, Finishen zählt)
  • 1951 bis 2019: Hobbyfahrer und Elite-Amateure
  • 2020 bis 2021: Das Rennen fällt in den Jahren der Pandemie aus
  • 2023: Das Rennen hat eine Rekordteilnehmerzahl von 8000 Teilnehmern
  • 2027: geht das Rennen in die nächste Runde (alle 4 Jahre)

Die Zahlen: Das Ausmaß von PBP

1.200 Kilometer. Die Strecke ist nicht linear – sie geht rauf und runter, über kleine Flüsse, durch Wälder, vorbei an idyllischen französischen Dörfern.

10.000-12.000 Höhenmeter. Keine Alpenpässe (der höchste Punkt: knapp 400 Meter). Aber: kleine Hügel, immer wieder. Der Höhenmeter-Umsatz ist unterschätzt - viele Fahrer unterschätzen das.

18 Kontrollpunkte. Die müssen alle passiert werden:

  1. Rambouillet (km 0) – Start, Schloss
  2. Mortagne-au-Perche (km 119)
  3. Villaines-la-Juhel (km 203)
  4. Fougères (km 292)
  5. Tinténiac (km 353)
  6. Pontivy (km 378)
  7. Pleyben (km 435)
  8. Brest (km 590) – Wendepunkt, Atlantik!
  9. Callac 
  10. Tinténiac 
  11. Roz-sur-Couesnon 
  12. Pleine-Fougères 
  13. Villaines-la-Juhel 
  14. Montagne-au-Perche 
  15. Chartres 
  16. Rambouillet (km 1.219) - Finish

Maximalzeiten: Je nach Startzeit.

Sonntag:

  • Erste Startergruppe Solo-Bikes (16-16:45 Uhr): 80 Stunden
  • Zweite Startergruppe Special Bikes(17 Uhr): 90 Stunden
  • Dritte Startergruppe Frauen (17:15 Uhr): 90 Stunden
  • Vierte Startergruppe Solo Bikes (17:45 - 21:15 Uhr): 90 Stunden

Montag:

  • Solo Bikes 5:00 - 5:45: 84 Stunden
  • Alle Bikes 6:00: 84 Stunden
     

8.000 Teilnehmer-Limit. Das ist rekordverdächtig für ein Ultra-Brevet. Zum Vergleich: Das ursprüngliche Rennen 1891 hatte 200 Starter, 1950 ca. 3.000, seit 2007 wurde die 8.000er-Grenze gesetzt (wegen Infrastruktur und Sicherheit).

Die Qualifikation: Vier Brevets in einem Jahr

Du kannst nicht einfach "hingehen und fahren". Das PBP braucht Vorbereitung - nicht nur körperlich, sondern auch administrativ.

 

Schritt 1: Die vier Qualifikations-Brevets

Du musst in der Saison des PBP-Jahres (2027) vier Brevets fahren und homologieren (registrieren):

  • 200 km Brevet (maximal 13,5 Stunden)
  • 300 km Brevet (maximal 20 Stunden)
  • 400 km Brevet (maximal 27 Stunden)
  • 600 km Brevet (maximal 40 Stunden)

Die Saison läuft:

  • Start: November 2026
  • Ende: Juni 2027

Wo fahren? Die Brevets können überall auf der Welt stattfinden - wichtig ist nur, dass sie nach ACP-Reglement homologiert sind. In Deutschland organisieren Clubs wie Audax Randonneurs Deutschland regelmäßig Brevets. Du meldest dich an, fährst die Strecke (mit Kontrollpunkten), und wenn du das Zeitlimit schaffst, bekommst du eine Homologationsnummer als Beweis.

 

Ersetzungsregel: Längere Brevets (z.B. 200 km statt 300 km) können kürzere ersetzen. Aber du musst die 600er fahren - die kann nicht ersetzt werden.

Wichtig: Nicht alle Brevets müssen als Rennen absolviert werden. Viele Fahrer fahren sie in Gruppen mit Freunden oder sogar allein (Selbstgesteuertes Brevet, du fährst die Route selbst, musst aber bei Kontrollpunkten Check-in-Stempel holen).

 

Schritt 2: Die Voranmeldung (Früh 2027)

Je mehr Brevets mit Länge du in 2026 fährst, desto früher kannst du dich voranmelden:

  • BRM 1.000 km gefahren: Voranmeldung 16. Januar 2027
  • BRM 600 km gefahren: Voranmeldung 30. Januar 2027
  • BRM 400 km gefahren: Voranmeldung 13. Februar 2027
  • BRM 200 km gefahren: Voranmeldung 27. Februar 2027
  • Alle anderen auch ohne Brevet: Voranmeldung 27. März 2027

Das ist der Grund, warum viele ein 1.000er Brevet fahren - es sichert die früheste Voranmeldung.

 

Schritt 3: Die endgültige Registrierung (Mai-Juli 2027)

  • Zeitraum: 29. Mai bis 4. Juli 2027
  • Wo: Website paris-brest-paris.org
  • Was du brauchst: Alle vier Brevets homologiert

Die Strecke: Von Paris nach Brest und zurück

Der Hinweg (km 0-604): "Die Reise nach Westen"

Du startest am Schloss Rambouillet (südlich von Paris, idyllisch, königliche Jagdresidenz). Die ersten Kilometer sind noch relativ flach, du wärmst dich auf, das Adrenalin ist hoch.

 

Rambouillet bis Fougères (km 0-292): Sanfte Hügel, typisch französische Landschaft. Die Region Perche ist wunderschön - Weiden, kleine Flüsse, malerische Dörfer. Der Rhythmus setzt ein: Fahren, Kontrollpunkt, Kaffee trinken, fahren.

 

Fougères bis Brest (km 292-604): Du erreichst die Bretagne. Das Gelände wird grünerfeuchter, die Dörfer werden bretonischer (Crêpes statt Croissants!). In Brest angekommen (km 604), hast du genau die Hälfte geschafft. Du stehst am Atlantik. Du bist ca. 30 Stunden gefahren (je nach Tempo). Du bist erschöpft, aber auch euphorisch.

 

Der Rückweg (km 604-1.219): "Die Reise nach Osten"

Jetzt wird es schwer. Du bist müde. Die nächsten 600 km sind mental tougher als der Hinweg. Aber: Du kennst die Strecke jetzt (Rückweg = Hinweg in umgekehrter Richtung), das gibt Sicherheit.

 

Brest bis Rambouillet (km 604-1.219): Die gleiche Route wie auf dem Hinweg, nur rückwärts. Nach ca. 90 Stunden erreichst du wieder Rambouillet, den Finish-Punkt. Das Schloss, wo du 90 Stunden vorher gestartet bist. Du hast es geschafft.

Die Atmosphäre: Das Besondere an PBP

Die Strecke ist hart. Die Zeit ist knapp. Aber es gibt einen Grund, warum Fahrer und Fahrerinnen immer wiederkommen.

Es ist die Atmosphäre.

 

Was macht das PBP anders?

 

1. Die Dörfer unterstützen dich

In vielen Dörfern stehen die Anwohner die ganze Nacht auf der Straße. Sie bauen Tische auf und bieten dir Wasser, Kaffee und Kekse an. In der Bretagne sind es Crêpes oder Galettes. Du brauchst nicht ins Bistro gehen - die Unterstützung der Bevölkerung bringt kalorische Unterstützung an die Strecke.

 

2. Cheerleader überall

Immer wieder hörst du:

  • "Bravo!"
  • "Allez, allez!"
  • "C'est fantastique!"
  • “Bonne route!”

Das ist unglaublich motivierend, wenn du nach 40 Stunden am Ende der Kräfte bist.

 

3. Die Kontrollpunkte sind wie Oasen

An jedem Kontrollpunkt (alle 50-70 km) gibt es:

  • Kaffee, Tee, Wasser
  • Essen (Croissants, Sandwiches, manchmal warme Mahlzeiten)
  • Toiletten
  • Platz zum Ausruhen
  • Freundliches Personal, das dich anfeuert

Manche Kontrollpunkte sind legendär: Das Café in Carhaix, wo sie Steaks gratis reichen. Die Bäckerei in Quédillac, wo die Oma seit 30 Jahren die PBP-Fahrer verpflegt.

 

4. Die Camaraderie

Du bist 90 Stunden lang mit 8.000 anderen Fahrerinnen und Fahrern unterwegs. Ihr trefft euch an Kontrollpunkten, fahrt zusammen in Gruppen, helft einander bei Platten und anderen Missgeschicken. Es ist wie eine große Fahrrad-Familie.

Die Vorbereitung: Was du vor dem PBP tun musst

Körperliche Vorbereitung (2025 – Juni 2027)

Oktober-November 2025: Basisfitness aufbauen. 2-3x/Woche fahren, 30-60 km pro Fahrt.

Dezember 2025 - Juni 2026: Brevets fahren. Das ist deine Vorbereitung! Jedes Brevet ist ein Training.

  • 200er Brevet (Dezember 2025 oder später): Erste Erfahrung mit langen Fahrtagen
  • 300er Brevet (Januar-Februar 2026): Längere Ausdauer
  • 400er Brevet (März-April 2026): Noch länger, du lernst Pacing
  • 600er Brevet (Mai-Juni 2026): Das ist fast halbe Strecke von PBP - sehr wertvoll

Juli-September 2026: Erhaltungstraining. 1-2x/Woche fahren, 50-100 km pro Fahrt. Dich fit halten.

Oktober 2026-Juni 2027: Spezifische Vorbereitung.

  • Wochenendtouren (150-200 km) fahren
  • Fahrten mit Übernachtung trainieren (wie schlafen im Hotel zwischen Fahrten)
  • Night-Riding trainieren (das PBP hat 2 Nächte!)
  • Nutrition-Strategie testen (was isst du während 90 Stunden?)

Mentale Vorbereitung

Das PBP ist 80% mental, 20% körperlich (naja, nicht ganz)

  • Lies Berichte von anderen PBP-Fahrerinnen (gibt hunderte online)
  • Visualisiere die Strecke (Google Maps hilft)
  • Akzeptiere, dass du müde sein wirst (ab Stunde 50 ist alles hart)
  • Finde dein Mantra (z.B. "Alles, was rauf geht, kommt wieder runter" für die Hügel)

Ausrüstung

  • Fahrrad: dein Rad, dein best buddy
  • Schlafsack / Isomatte: Du brauchst 2-3 Stunden Schlaf, Hotels sind nicht erlaubt (nur Kontrollpunkte)
  • Regenjacke + Regenhose: In der Bretagne ist Regen wahrscheinlich
  • Fahrrad-Trikots / Shorts: 2-3 Sets (waschen kannst du unterwegs nicht)
  • Helm: Nicht pflicht, aber dringend empfohlen (nach 50 Stunden wird die Konzentration dünn)
  • Lichter: Front + Rücklicht (Ersatzakkus - zwei Nächte sind lang)
  • Flickzeug, Ersatzschlauch, Werkzeug: Ein Pannenstopp sollte nicht dein PBP killen
  • Essen: Energie-Riegel, Gels, Salz-Pastilles (die Kontrollpunkte haben Essen, aber du brauchst Backup)
  • Kamera: Optional, aber du wirst Bilder wollen!

Die Erfahrung: Typischer PBP-Tag (Fahrtbericht)

16:00 Uhr, Schloss Rambouillet:

Du fährst los.

Stunden 1-7: Die ersten Stunden sind leicht - dein Körper ist frisch, deine Motivation ist hoch. Du fährst relativ schnell, die Landschaft ist schön. Den ersten Kontrollpunkt (km 119) erreichst du nach ca. 6-7 Stunden. Kurze Pause, etwas essen, fahren.

Stunden 7-15: Nachmittag und früher Abend. Das ist noch okay - du bist wach, die Natur ist immer noch schön. Du passierst mehrere Kontrollpunkte. 

Stunden 15-22: Die erste Nacht ist mental schwierig. Es ist dunkel, du bist müde, aber du schläfst nicht – du fährst! Mit Lichtern (Front- + Rücklicht) machst du vorwärts. Die Dörfer sind dunkel, aber hier und da wachen Anwohner auf und unterstützen dich. Teilweise ist die Nacht magisch - die leeren Straßen, nur dein Fahrrad, die Natur und du.

Stunden 22-30: Du bist ca. 24 Stunden gefahren. Du bist mega müde. Aber der Morgen kommt, die Sonne geht auf und neue Energie flutet an. Der Kontrollpunkt Fougères (km 292) ist erreicht – Du machst eine richtige Schlafpause (1-2 Stunden am Kontrollpunkt). Das ist erlaubt

Stunden 30-38: Nach dem Schlaf geht es weiter. Du bist wieder wacher. Die Bretagne ist immer grüner, immer bretonischer. Du spürst, dass Brest näher kommt.

Stunden 38-48: Die zweite Nacht. Du bist jetzt sehr müde, aber du weißt, dass Brest (und die Wendung nach Hause) naht. Die Nacht vergeht langsam - aber sie vergeht.

Stunde ~48: Du erreichst Brest. Der Atlantik. Du hast die Hälfte geschafft. Viele Fahrer schlafen hier 3-4 Stunden und tanken wirklich auf. 

Stunden 48-90: Der Rückweg. Du kennst die Strecke jetzt (= Rückweg ist gleich wie Hinweg), das gibt Sicherheit. Du bist müde, aber es ist bergab motivational – jeder Kilometer bringt dich näher nach Hause. Nach ca. 90 Stunden (oder weniger) erreichst du Rambouillet wieder.

 

Finish!

Du bist am Schloss Rambouillet angekommen, wo du vor 90 Stunden gestartet bist. Du hast 1.200 km und 10.000+ Höhenmeter in knapp 4 Tagen geschafft.

Die Erkenntnis trifft dich: Ich habe das geschafft. Ich bin ein Paris-Brest-Paris-Finisher.

Fazit

"Das ist nur für Profis." Falsch. 99% sind Hobbysportler wie du.

"90 Stunden ohne Schlafen? Unmöglich." Du schläfst - aber nur 2-4 Stunden verteilt über die Zeit, nicht 8 Stunden am Stück.

Die Wahrheit: Paris-Brest-Paris ist hart, aber machbar. Mit Vorbereitung (Brevets fahren) und mentaler Stärke (du wirst es schaffen), kannst du das Rennen meistern.

Tausende haben es geschafft. Du kannst es auch.

Was du jetzt tun kannst:

  1. Entscheide dich: Willst du 2027 dabei sein?
  2. Melde dich beim lokalen Audax Club an (in Deutschland: Audax Randonneure Deutschland, ARA)
  3. Fahre die Brevets (200 km, 300 km, 400 km, 600 km bis Juni 2027)
  4. Voranmeldung (Januar-März 2027, je nach längstes Brevet)
  5. Endregistrierung (Mai-Juli 2027)
  6. Fahre! (20-24. August 2027)

Paris-Brest-Paris ist nicht nur eine Radfahrt. Es ist eine Pilgerfahrt zu dir selbst.

Title

Häufig gestellte Fragen

Muss ich Profis kennen, um ein PBP-Fahrer zu sein?

Nein. 99% der PBP-Fahrer sind Hobbysportler. Es gibt Ärzte, Lehrer, Handwerker, Rentnerinnen. Das Einzige, das zählt, ist, dass du die vier Brevets fährst und das Zeitlimit schaffst. Talent ist egal.

Wie viel kostet Paris-Brest-Paris?

Registrierung: Ca. 50-100 €
Anreise: Ca. 200-500 € (Zug nach Paris)
Hotels/Unterkünfte: Ca. 200-500 € (du schläfst nur 1-2 Nächte, meist in einfachen Hotels)
Essen unterwegs: Ca. 100-200 € (du kaufst dein eigenes Essen, die Kontrollpunkte haben kostenloses Wasser/Kaffee)
Brieves (200/300/400/600 km): Ca. 100-200 € gesamt (je nach Region und Club)
Gesamt: Ca. 800-1.500 € (ohne Fahrrad)

Kann ich mit meinen Freundinnen fahren?

Ja! Viele fahren in Gruppen von 2-5 Personen. Ihr könnt zusammen fahren (gleiches Tempo), zusammen schlafen und euch gegenseitig anfeuern. Das macht das PBP sogar noch schöner.

Kann ich mit dem E-Bike teilnehmen?

Nein - motorisierte Fahrräder sind vom Rennen ausgeschlossen.

Was ist das schwierigste am PBP?

Mental: Nach 40-50 Stunden wollen viele aufgeben. Du bist müde, die Nächte sind hart, die Motivation sinkt. Körperlich: Die Höhenmeter (10.000+) unterschätzen viele. Administrativ: Die Qualifikations-Brevets fahren ist Zeit-intensiv (ein Jahr Training).

Was ist das schönste am PBP?

Die Atmosphäre. Die Menschen auf der Strecke, die dich anfeuern. Die Dörfer, die dich unterstützen. Die Camaraderie mit 8.000 anderen Fahrern. Die Erfüllung, 1.200 km geschafft zu haben. Diese Erfahrung vergisst du nie.

Darf ich eine Unterstützungsperson mitnehmen (Auto)?

Nein. Das PBP ist ein selbstständiges Brevet - du darfst keinen Auto-Support haben - das wird in Artikel 17 des règlements deutlich gesagt.

Wann ist die nächste Paris-Brest-Paris?

22-26. August 2027. (Danach erst wieder 2031.)

Title
Folge uns
Title

Über den Autor

Upway Editorial Team, Spezialisten für refurbished E-Bikes
Wir sind die Spezialisten für refurbished E-Bikes bei Upway. Unser Redaktionsteam analysiert Technik, Trends und Nutzung mit einem klaren Anspruch: gute Entscheidungen brauchen gute Informationen. Nachhaltig, praxisnah und immer mit Blick auf das, was E-Bike-Fahren heute wirklich bedeutet.